Asphalt oder Waldwege

Der ideale Untergrund beim Training

Den absoluten und idealen Laufuntergrund gibt es nicht. Schließlich kommt es auf die jeweiligen Bedürfnisse an.

Urban Trails

Fast ideal sind Waldwege als Untergrund beim Laufen - sie fordern zusätzlich die Koordination heraus.

Bild: iStockphoto.com / Danny Warren

Wechseln Sie von Lauf zu Lauf - oder noch besser: innerhalb eines Laufs - möglichst zwischen verschiedenen Untergründen ab. Denn nahezu jeder Laufuntergrund bietet Vor- und Nachteile.

Aber es gibt natürlich auch den nahezu idealen Laufuntergrund: Es ist der Waldpfad, auch Trail genannt, der sich durch Busch- und Baumbestand windet und die eine oder andere Wurzel aufweist. Hier lässt sich trefflich laufen, und zusätzlich wird die bei Läufern leider oft vernachlässigte Koordination geschult.

Nachfolgend einige Untergründe im Vergleich:

Sand

Pro: Auf glattem und hartem Sand bei weitgehend flachem Strand lässt sich mit nicht zu dick gedämpften Laufschuhen gut laufen. Doch sobald der Sand uneben und weich ist, muss vom Laufen darin abgeraten werden - die Achillessehne dankt es Ihnen.

Contra: Laufen im Sand kann sehr kräftezehrend sein und somit zu Überlastungsschäden führen. Unser Tipp: Sehr vorsichtig dosieren, ganz langsam steigern.

Harte Naturwege
Pro: Höherer Dämpfungsgrad als auf Asphalt, da lose Steinchen den Fuß bei jedem Auftritt rutschen lassen.
Contra: Größerer Kraftaufwand als auf Asphalt, da man bei jedem Schritt leicht wegrutscht.

Trails
Pro: Optimales Naturerlebnis. Trails sind ideale Rhythmusbrecher innerhalb eines Trainingslaufs und schulen die Koordination.

Contra: Erhöhte Achtsamkeit bei jedem Schritt ist erforderlich, um ein Umknicken zu vermeiden. Bei Achillessehnenbeschwerden beziehungsweise in der Zeit nach solchen Beschwerden kann es von Vorteil sein, unebene Strecken zu meiden; dann ist Asphalt besser.

Laufband
Pro: Gute Dämpfung bei hochwertigen Laufbändern. Hervorragende Möglichkeit, Training bei miesen Außenbedingungen durchzuführen.

Contra: Es ist für manche Läufer gewöhnungsbedürftig, auf der Stelle zu laufen.

Gras
Pro: Optimale Dämpfung, die geradezu dazu herausfordert, barfuß zu laufen. Hervorragende Möglichkeit, die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur zu kräftigen, jedoch aufgepasst: vorsichtig dosieren.

Contra: Bei schlecht gepflegtem Rasen Gefahr des Umknickens (oder beim Barfußlaufen).

Mögliches Verletzen durch Gegenstände.

Asphalt
Pro: Wer schnell laufen will, ist mit Asphalt bestens bedient. Das Risiko, umzuknicken, ist besonders gering.

Contra: Geringere Dämpfung als auf den Natur-Untergründen. Dieser Nachteil kann mit funktionalen Laufschuhen gut ausgeglichen werden.

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