Training Spezial

Defizite ausgleichen

Bei vielen Läufern passen Wettkampfzeiten für verschiedene Distanzen nicht zusammen. Wie Sie Ihre Schwächen beheben.

Defizite ausgleichen

Schwachstellen zu erkennen ist der erste Schritt, um diese auszumerzen.

Bild: Urs Weber

Peter Overbeek läuft seit Jahren die 10 Kilometer leicht und locker unter 50 Minuten, seine Bestzeit steht seit diesem Sommer sogar bei 48:06 Minuten, aber ihm ist es trotz vier Anläufen noch nie gelungen, den Marathon unter 4:00 Stunden zu finishen. „Es ist zum Verzweifeln“, sagt der Sportlehrer aus Köln, „aber alle Laufkumpels, die ähnlich schnell sind wie ich, haben eine ,3‘ vor der Marathonzeit stehen, nur ich quäle mich immer wieder über 4 Stunden ins Ziel.“ Dass er mit seiner 10-Kilometer-Bestzeit den Marathon sogar in 3:45 Stunden laufen müsste, weiß er aus der RUNNER'S WORLD. Mithilfe einer Tabelle kann man ermitteln, wie die persönlichen Bestzeiten auf den verschiedenen Wettkampfdistanzen im Verhältnis zueinander einzuordnen sind. Sie konnten herausfinden, ob es Ihnen eher an Schnelligkeit oder an Ausdauer mangelt und wo Ihre Stärken und Schwächen liegen. Nun können Sie diese Erkenntnisse für Ihr Lauftraining der kommenden Wintermonate berücksichtigen.

Grundsätzlich machen ein effektives Lauftraining ja vor allem die lockeren Dauerläufe aus. Egal ob Sie eher schnell oder ausdauernd sind, sollten diese 75 bis 80 Prozent des Trainingsumfangs betragen. Was Sie allerdings mit den verbleibenden 20 bis 25 Prozent machen, ist oft das Entscheidende, vor allem wenn Sie Schwächen ausmerzen wollen.

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