Am laufenden Band

Das müssen Sie beim Laufband-Kauf beachten

Immer mehr Läufer kaufen sich ein Band für Zuhause. Sie möchten sich auch eins zulegen? Hier finden Sie die besten Kauftipps und Hersteller!

Laufen auf dem Laufband

Lauftraining im gemütlichen Wohnzimmer: Das ist nur auf einem Laufband möglich.

Bild: iStockphoto.com / Minerva Studio

Eine Investition, die sich lohnt
Ein Laufband schafft man sich nicht an, wie man sich einen DVD-Spieler besorgt: schnell zum Media Markt, kurz ausgesucht und ab nach Hause. Allein das Preisniveau lässt einen abwägen und genau überlegen, welches Gerät ins Haus kommt. Wo stellt man das Teil hin? Wie groß ist es? Wie laut? Wie stabil?

Wo bekommt man überhaupt ein Laufband?
Große Sportgeschäfte haben eine gewisse Auswahl (Karstadt Sport, Sport Scheck, einige Sport 2000 und Intersport-Filialen). Von Internet-Käufen ist abzuraten, wenn man sich das Gerät nicht zuvor zumindest angesehen und am besten ausprobiert hat. Sehr lohnenswert ist der Besuch der Internetseiten der Hersteller, hier kann man sich vorab einen Überblick
über das Angebot verschaffen.

Was Sie beim Kauf unbedingt beachten müssen

1. Ein Laufband sollte groß und stabil genug sein, so dass es ein flüssiges Laufen ermöglicht. Der Motor muss stark genug sein, auch flottes Tempo stabil zu gewähren. Dabei kommt es weniger auf die Spitzenleistung als auf die Dauerleistung an.

2. Die Lauffläche sollte ausreichend groß sein, damit man unbeschwert laufen kann. Die Größe hängt von der Nutzungshäufigkeit, dem Lauftempo, der Körpergröße des Läufers und natürlich von dem zur Verfügung stehenden Platz ab. Für Einsteiger sollte die Länge des Laufbandes 135 cm betragen. Wer öfter, länger oder schneller trainiert, sollte auf eine längere Lauffläche achten. Wer zum Beispiel im 4:30 min/km-Tempo läuft, sollte eine Lauffläche von 150 cm Länge und mindestens 48 cm Breite wählen.

3. Seitliche Stützen sorgen für Sicherheit, wenn man den Lauf einmal unterbrechen muss, z.B. zum Trinken.

4. Im Frontbereich sollte eine Ablagemöglichkeit für eine Trinkflasche sein.

5. Der Knopf, mit dem man die Geschwindigkeit regelt, sollte einfach zu erreichen und zu bedienen sein.

6. Je mehr Gimmiks ein Gerät bietet, desto teurer ist es. Integrierte
Pulsmessung sowie verschiedene Trainingsprogramme sind Möglichkeiten und Spielereien, über deren Wichtigkeit sich jeder selbst im Klaren sein muss,
bevor er sich entscheidet, ein solches Gerät anzuschaffen.

7. Ist genügend Stellfläche vorhanden? Als Stellfläche kommt zum Beispiel auch eine überdachte Freifläche in Frage: Beim Laufen auf dem Laufband schwitzt man sehr stark. Im Winter beheizte Wohnräume sind deshalb nicht unbedingt ideal.

8. In Mehrfamilien-Häusern auf jeden Fall die „Sozialverträglichkeit“ prüfen: Ein Laufband ist unter Umständen recht laut, der Fußboden kann vibrieren.

9. Preiskategorien auswählen: Ab 1500 Euro erhält man in der Regel die Top-Geräte, mit denen regelrechtes Lauftraining daheim sehr gut möglich ist. Mitunter sind auch günstigere Geräte geeignet; der Bereich ab 1000 Euro deckt meist Geräte ab, die sich eher zum Alternativtraining eignen, also kürzere Läufe mit weniger Intensität.

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