Halbmarathon-Training Renntaktik

Aber bitte mit der richtigen Renntaktik

Dass eine Renneinteilung, bei der man die zweite Streckenhälfte schneller läuft als die erste, ein sicherer Weg zur Bestzeit ist, scheint eindeutig. Man muss mit dieser Einteilung aber schon im Training experimentiert haben.

Forum_154x154

Eine optimale Renntaktik will im Lauftraining geübt sein.

Bild: Runner's World Archiv

3 Programme, mit denen Sie Ihre Renntaktik schulen:

1. Wendepunktstrecke
Die einfachste Möglichkeit sich auch psychologisch mit einem langsameren Laufbeginn und einem schnellen Ende auseinanderzusetzen, ist auf einer Wendepunktstrecke möglich. Laufen Sie zum Wendepunkt in einem zügigen, aber moderaten Tempo, und steigern Sie auf dem Rückweg das Tempo kontinuierlich. Forcieren Sie auf dem Rückweg das Tempo zunächst um zehn bis 20 Sekunden pro Kilometer, aber am Schluss können es auch 30 bis 40 Sekunden schneller sein. (Das kommt natürlich Training auch auf die Gesamtlänge der Trainingseinheit an.)

2. Kleine Runde
Steigern Sie – je nach Größe der Runde – alle ein, zwei, drei… Runden das Tempo kontinuierlich. Halten Sie hierzu die Zeit jeder Runde fest. Die schnellste Runde sollte unbedingt die letzte sein, aber auch bei dieser sollten Sie sich – wenn überhaupt, dies ist schließlich ein Training und kein Wettkampf – erst auf den letzten 200 Metern richtig auspowern.

3. 400-m-Bahn
Absolvieren Sie ein Intervalltraining bei dem sich Belastungen mit Entlastungen abwechseln. Steigern Sie die Belastungsintensität vom ersten bis zum letzten Intervall. Die Varianten sind zahlreich. Beispiel: 6 x 400 Meter schnell mit jeweils 400 Metern Trabpause dazwischen. Die ersten zwei 400er werden mit 90 Prozent der maximalen -Leistungsfähigkeit gerannt, die zweiten zwei mit 95 Prozent, die letzten mit fast 100 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit.

Weiterlesen

Seite 9 von 9
Zurück zur ersten Seite:
So laufen Sie Halbmarathon mit Erfolgsgarantie