Tirunesh Dibaba bricht 5.000-m-Hallen-Weltrekord

Tirunesh Dibaba krönte das Hallenmeeting in Boston am Sonnabend mit einem Weltrekordlauf über 5.000 m. Die erst 21-jährige Äthiopierin verbesserte ihre eigene Marke auf 14:27,42 Minuten. Vor zwei Jahren war sie ebenfalls bei dem Meeting in Boston als 19-Jährige 14:32,93 gelaufen. Zum ersten Mal in ihrer Karriere blieb Tirunesh Dibaba nun in einem 5.000-m-Rennen unter 14:30 Minuten. Und sie bewies mit ihrem Hallen-Weltrekord einmal mehr, dass sie auf jeden Fall in der Lage ist, auch den Freiluft-Weltrekord zu brechen, von dem sie in Boston lediglich drei Sekunden entfernt war.

Tirunesh Dibaba krönte das Hallenmeeting in Boston am Sonnabend mit einem Weltrekordlauf über 5.000 m. Die erst 21-jährige Äthiopierin verbesserte ihre eigene Marke auf 14:27,42 Minuten. Vor zwei Jahren war sie ebenfalls bei dem Meeting in Boston als 19-Jährige 14:32,93 gelaufen. Zum ersten Mal in ihrer Karriere blieb Tirunesh Dibaba nun in einem 5.000-m-Rennen unter 14:30 Minuten. Und sie bewies mit ihrem Hallen-Weltrekord einmal mehr, dass sie auf jeden Fall in der Lage ist, auch den Freiluft-Weltrekord zu brechen, von dem sie in Boston lediglich drei Sekunden entfernt war.

Die Freiluft-Bestmarke hält ihre Landsfrau Meseret Defar seit dem vergangenen Jahr mit 14:24,53 Minuten. Defar verpasste in Boston ihr Ziel, den 3.000-m-Hallen-Weltrekord zu brechen (8:27,86). Sie siegte in 8:30,31 Minuten vor der US-Rekord laufenden Shalane Flanagan (8:33,25) und der Neuseeländerin Kim Smith, die mit 8:38,14 ebenfalls einen nationalen Rekord aufstellte.

Tirunesh Dibaba ließ nach der Hälfte des Rennens die letzte Tempomacherin hinter sich und überrundete in der Folge das komplette Feld. Dabei lief sie alleine schneller als mit Tempomacherinnen. Die 3.000-m-Marke hatte Tirunesh Dibaba nach 8:44,30 Minuten erreicht – eine Zwischenzeit, die genau auf Kurs lag für ihren alten Weltrekord. Doch am Ende, nach einem letzten 200-m-Sprint in 29,72 Sekunden, hatte sie die Marke um gut fünf Sekunden verbessert. „Ich hatte mir ausgerechnet, dass ich den Weltrekord brechen könnte – allerdings hatte ich nicht mit einer derartigen Verbesserung gerechnet“, sagte Tirunesh Dibaba, die auf verschiedene Cross-Starts in Europa verzichtet hatte, um sich auf das Rennen in Boston zu konzentrieren.

Zwei australische Rekorde fielen ebenfalls bei dem Meeting in Boston: Craig Mottram gewann die 3.000 m in starken 7:39,24 Minuten. „Das war eines der besten Rennen meiner Karriere“, sagte er später. Seine Landsfrau Sarah Jamieson siegte über die Meile in 4:28,03.

Haben Sie Fragen zu diesem Beitrag? Kommentare? Erfahrungen? Ergänzungen? Das RUNNER'S WORLD-Forum bietet Ihnen dazu die Möglichkeit. Also: einloggen und los geht's!