Swissalpine-Marathon Davos 2012

Fast 4.500 Finisher beim Swissalpine-Marathon Davos 2012

Beim Swissalpine-Marathon Davos 2012, dem wohl härtesten Landschaftslauf in Europa, fanden über alle Distanzen knapp 4.500 Läufer ins Ziel.

Swissalpine-Marathon Davos 2012 - Bilder

Und wieder hieß der Sieger Jonas Buud. Beim Höhepunkt des Swissalpine-Marathons 2012 in Davos, dem K78, bei dem auf 78 Kilometer über 2.300 Höhenmeter entfallen, siegte der Schwede wie schon 2010 und 2011 - und das nicht irgendwie, sondern in gewohnt eindrucksvoller Manier. Über zehn Minuten betrug sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dimitri Tsyganov, der das Ziel nach 6:09:33 Stunden erreichte; Jonas Buuds Siegerzeit war 5:57:25 Stunden. Dritter wurde der Schweizer Martin Schmid in 6:32:08 Stunden. Die Fotos vom Swissalpine-Marathon 2012 in Davos am 28. Juli finden Sie in der Galerie oben.

Höhepunkt beim Swissalpine-Marathon 2012 in Davos: der 72 km lange und mit über 2.300 Höhenmetern gespickte K78.

Bild: Tomas Ortiz-Fernandez

Das Frauenrennen entschied Jasmin Nunige aus der Schweiz für sich. Nach sehr starken 6:31:43 Stunden stoppte die Uhr. Wie hoch ihr Sieg zu bewerten ist, zeigt Platz zwei: Berglauf-Spezialistin Elizabeth Hawker aus Großbritannien lief abgeschlagen in 6:56:30 Stunden als Zweite ins Ziel ein. Mit einer Zeit von 7:21:30 Stunden erlief Joasia Zakrzewski den dritten Platz. Beim K78 fanden insgesamt 1.061 Läufer ins Ziel.

Weniger Höhenmeter, weniger lang, dafür nicht minder anstrengend ist der K42 - der höchstgelegende Marathon Europas. Mit seinen Auf- und Abstiegen (+1.720 m/ -1.550 m), der Höhenlage sowie der teilweise rauhen Bergtrails gilt er als hochalpines Juwel. Das Rennen entschieden die beiden Schweizer Gion-Andrea Bundi bei den Männern in 3:11:00 Stunden und Andrea Huser bei den Frauen in 3:53:39 Stunden für sich.

Ebenfalls im Wettbewerbsangebot war der C42, der erste Kultur-Marathon der Schweiz. Mit Höhenunterschieden von +500 m / -1150 m verläuft er durch einen ausgesprochen reizvollen Kultur- und Landschaftspark. Bei den Frauen gewann Timmons Williams aus den USA in 3:14:51 Stunden. Bei den Männern tat es ihr Gert Martens aus Belgien gleich. Seine Zeit im Ziel betrug 2:57:43 Stunden. Der K42 verzeichnete 1.118 Finisher, beim C42 waren es 287.

Das sind die Gewinner von den Läufen K30 (30,2 km; +380 m/ -900 m), K21 (22,9 km; +750 m/ -260 m) und K10 (10.9 km, +160 m/ -130 m):

K30
Männer: Christoph Sommer (Schweiz) in 1:58:37 Stunden
Frauen: Virginia Post (Deutschland) in 2:10:17 Stunden
Finisher: 456

K21
Männer: Abraham Eshak (Schweiz) in 1:28:17 Stunden
Frauen: Seraina Boner (Schweiz) in 1:45:00 Stunden
Finisher: 787

K10
Männer: Fabian Thewalt (Deutschland) in 41:43 Minuten
Frauen: Stefanie Rusch in 46:19 Minuten
Finisher: 416