Stockholm-Marathon 2013

Rekorde beim Stockholm-Marathon 2013

Beim 35. Stockholm-Marathon 2013 finishte die Rekordzahl von 15.680 Läufern. Isabellah Andersson aus Schweden machte ihren fünften Sieg perfekt.

Stockholm-Marathon 2013 - Bilder

Schon zum 35. Mal fand der diesjährige Stockholm-Marathon 2013 statt. Der Startschuss fiel bei schwülem Wetter, Temperaturen von 19 Grad und Windstille. Im Laufe des Nachmittags sorgten Regenschauer für Abkühlung, die bis zum späten Zieleinlauf anhielten. Insgesamt 15.680 Läufer überquerten die Ziellinie und brachten der Veranstaltung einen neuen Finisher-Rekord.

Für runnersworld.de hat Frank Schmidt das Marathonrennen in Stockholm fotografiert. Seine schönsten Fotos finden Sie weiter oben in der umfangreichen Bildergalerie.

Unterwegs beim Stockholm-Marathon 2013.

Bild: Frank Schmidt

Über 200 Finisher mehr als im vergangenen Jahr konnte der Stockholm-Marathon 2013 am 1. Juni verzeichnen. Aber nicht nur die 15.680 Finisher der 35. Auflage konnten sich ins Geschichtsbuch eintragen. Im Frauenrennen sorgte die Schwedin Isabellah Andersson mit der Zeit von 2:33:49 Stunden für ihren fünften Sieg in der Hauptstadt Schwedens. Ebenso eindrucksvoll war die Dominanz, mit der die Schwedin gewann: Mit über acht Minuten Vorsprung deklassierte sie die Konkurrenz. Halima Hassen Beriso aus Äthiopien wurde nach 2:41:57 Stunden Zweite. Auf Rang drei folgte Frida Lundén aus Schweden in 2:46:42 Stunden.

Bei den Männern konnte Shumi Gerbaba seinen Sieg von 2011 wiederholen. Der Äthiopier forcierte das Tempo nach etwa 25 Kilometern und konnte sich dadurch von seiner Konkurrenz absetzen. Mit einer Zeit von 2:16:13 Stunden siegte er schließlich und lag etwa eineinhalb Minuten vor dem Zweiplatzierten Stephen Chelimo aus Kenia, der 2:17:51 Stunden benötigte. Den dritten Platz sicherte sich der Äthiopier Endale Tekileab nach 2:18:29 Stunden.

Carola Epple, die den Stockholm-Marathon in 4:11 Stunden finishte, fand lobende Worte für die Veranstaltung: "Die Organisation war prima" und "es war nie unangenehm voll". Denn der Start erfolgte in zwei Startwellen um 12 und 12.10 Uhr, wodurch das Läuferfeld merklich entzerrt wurde. Positiv überrascht war Carola Epple vom Verpflegungsangebot entlang der Strecke. Neben der bei Laufveranstaltungen zum Standard gehörenden Verpflegung durch Bananen, Wasser und Sportgetränken, reichten die Stockholmer Helfer auch Getreide-Schoko-Riegel, Kaffee und Gemüsebrühe - sogar Salzgurken wurden angeboten. Ein britischer Teilnehmer zeigte sich davon überrascht und kommentierte trocken: "What the f... is that?"

Die Laufstrecke führte über zwei Runden durch Stockholm - die erste fasste 25, die zweite 17 Kilometer. Durch Brücken und Anstiege kamen einige Höhenmeter zusammen. Die Stimmung entlang der Strecke war gerade an den den Knotenpunkten sehr ausgelassen. Zahlreiche Bands, von Swing, Jazz, Gospel, Marschkapellen und Rock bis hin zu brasilianischen Sambarythmen, sorgten für zusätzliche Motivation.