7 Tipps für einen besseren Laufstil

So machen Sie es richtig

Sie möchten Ihnen Laufstil verbessern, weil Sie schöner, schneller, gesünder laufen wollen? Es gibt viele Gründe den Laufstil zu optimieren. Wir zeigen, wie's funktioniert.

pi-sommermode-aufmacher-h

Wenn Sie Ihren Laufstil optimieren möchten, sollten Sie während des Trainings an Ihre Körperhaltung denken. Ein entspannter Oberkörper ist dabei ganz entscheidend.

Unsere Tipps sollen dazu beitragen, Ihre Armführung beim Laufen zu verbessern. Das kann auch erfahrenen Läufern nicht schaden:

Tipp 1
Die Ober- und Unterarme befinden sich etwa in einem rechten Winkel. Die Arme pendeln während des Laufens seitlich und nahe am Körper vorbei. Sie werden in der Pendelbewegung zwischen Brusthöhe (maximal) und Hosenbund geführt.

Tipp 2
Die Hände sind locker und entspannt. Halten Sie die Handrücken seitwärts und die Hände leicht geöffnet. Der Daumen liegt locker auf dem Zeigefinger auf. Nicht mit geballter Faust laufen.

Tipp 3
Die Augen richten Sie einige Meter voraus auf den Boden, nicht zu weit nach oben, aber auch nicht nach unten auf die Füße. So ist gewährleistet, dass Sie nicht nur sehen, was Sie auf einem (eventuell unebenen) Weg erwartet, sondern dass die Nackenmuskulatur locker bleibt.

Tipp 4
Der Oberkörper ist aufgerichtet. Nur dann ist die Wirbelsäule entlastet und kann leicht und entspannt über dem Körperschwerpunkt schwingen.

Tipp 5
Nehmen Sie bei jedem Schritt die Hüfte nach vorne. So erreicht der Körper bei jedem Schritt eine Streckung. Dies entspannt unter anderem die Rückenmuskulatur. Nur so kann die volle Kapazität der Lungen genutzt werden und ein freies Atmen ist gewährleistet.

Tipp 6
Schulter- und Nackenmuskulatur sind entspannt, das gilt auch für die Gesichtszüge. Die Schultern haben keinen Anteil an der Fortbewegung, auch wenn man dies bei manchem Läufer vermutet.

Tipp 7
Versuchen Sie nicht mit den Armen zu laufen. Der Schritt- und der Pendelrhythmus von Beinen und Armen bedingen sich gegenseitig. Die Arme haben beim Langstreckenlauf keinen aktiven Anteil an der Fortbewegung, im Gegensatz zum Sprint oder 400-Meter-Lauf, wo sie für Schwung sorgen.