Race for the Cure Frankfurt 2012

7.533 Läufer beim Race for the Cure Frankfurt 2012

7.533 Teilnehmer strömten zum Race for the Cure 2012 Frankfurt, einem Benefizlauf für die Heilung von Brustkrebs, und machten einen neuen Teilnehmerrekord perfekt.

Race for Cure Frankfurt 2012 - Bilder

Beim Race for the Cure 2012 in Frankfurt, einem Benefizlauf für die Heilung von Brustkrebs, strömten 7.553 Männer und Frauen, darunter auch 600 Kinder und Jugendliche, an die Startlinie. Das bedeutete einen neuen Teilnehmerrekord, der eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich für den guten Zweck erbrachte. Tomás Ortiz Fernandez war für runnersworld.de vor Ort und hat die schönsten Momente der Veranstaltung in Bildern festgehalten. Seine Fotos finden Sie in der Galerie direkt über diesem Absatz.

Der Benefizcharakter stand beim Race for the Cure 2012 in Frankfurt im Vordergrund.

Bild: Tomás Ortiz Fernandez

Dass mehr als 600 Kinder und Jugendliche am 30. September bei der 13. Auflage des Race for the Cure Frankfurt starteten, ist eine erstaunliche Zahl. Denn mit ihrer Teilnahme setzen sich die Kids für ein ernstes Thema ein, den Kampf gegen Brustkrebs. Die ganz Kleinen wurden im Kinderwagen über die Walk-Strecke geschoben wurden, viele Grundschüler und Jungendliche liefen mit, und gleich die gesamte Klasse 5e der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich. Die Schüler nahmen auf Anregung eines Mitschülers teil, dessen Oma an Brustkrebs erkrankt ist.

Auch Prominente liefen mit, so TV-Journalistin Franziska Reichenbacher, Buchautorin Susanne Fröhlich sowie Sternekoch Patrick Bittner im Team „Francais Prime Selection“. Den Startschuss gab die Frankfurter Gesundheits- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, begleitet durch die Moderation von Laura di Salvo vom Hessischen Rundfunk und Michael Heist. Trotz des schweren Themas erlebten sie alle ein fröhliches Lauffest, dass bei bei moderaten Temperaturen und reichlich Sonne stattfand. Südamerikanische Zumba-Rhythmen heizten den Läufern zusätzlich ein und luden zum gemeinsamen Warmmachen ein. Eine bunte Expo am Mainufer informierte über das Thema Brustkrebs und außerdem fanden die Besucher allerlei Anregungen für einen gesunden Lebensstil.

Das größte Team stellte – schon traditionell – Hewlett Packard mit 466 Startern. 161 Freunde outeten sich als „Anjas laufende Schutzengel“. Anja Dix, 46 Jahre alte Hobby-Triathletin von der Frankfurter Eintracht, wurde „aus heiterem Himmel“ im Mai diesen Jahres vom Brustkrebs getroffen. „Ich kam vom Trainingslager aus Mallorca, spürte einen Knubbel und musste dann zweimal operiert werden“, erzählt Anja Dix, die guter Laune die 5-km-Strecke absolvierte. „Es geht nicht mehr so schnell wie früher. Schon während der Therapie bin ich immer laufen, radfahren und schwimmen gegangen. Ich glaube, dass ich mit meinem Sportprogramm die Nebenwirkungen der Chemotherapie im Zaum halten konnte. Mich beeindruckt sehr, wie viele Leute sich für mich beim Race for the Cure eingesetzt haben.“

Eine Gruppe von zwanzig Frauen aus Köln reiste zum Abschluss einer Studie zum Race for the Cure. Verena Geus und Anke Weißen untersuchen die Auswirkungen eines zwölf Wochen dauernden „Walk for the Cure“. „Dass moderater Ausdauersport das Rückfallrisiko mindern und die Lebensqualität nach Krebs steigern kann, ist heute gut bewiesen“, erklären die beiden.