Paderborner Osterlauf 2013

Topzeiten beim Paderborner Osterlauf 2013

Spitzenzeiten beim Paderborner Osterlauf 2013: Esther Chemtai (KEN) lief über 10 km starke 31:45 min, André Pollmächer (28:53 min) und Lisa Hahner (33:53 min) überzeugten.

Paderborner Osterlauf 2013 - Bilder
Topzeiten beim Paderborner Osterlauf

Beim Paderborner Osterlauf 2013 wurden Spitzenzeiten gelaufen.

Bild: Josef Rüter

Das 10-km-Rennen der Frauen sorgte für den spitzensportlichen Höhepunkt beim Paderborner Osterlauf. Bei dem Traditionsrennen, das bei sehr kaltem Wetter und zeitweiligem Schneefall stattfand, lief die Kenianerin Esther Chemtai starke 31:45 Minuten. Das ist immerhin die zehntschnellste Zeit des Jahres weltweit über die 10-km-Distanz. Auf den letzten Kilometern hatte sich die 24-jährige Esther Chemtai von ihrer Landsfrau Lilian Jelagat, die als Zweite mit 31:59 Minuten ebenfalls noch unter 32 Minuten blieb, abgesetzt. Rang drei belegte die aus Äthiopien stammende und für den TV Wattenscheid startende Eleni Gebrehiwot, die zukünftig für Deutschland laufen möchte. Sie war nach flotten 32:12 Minuten im Ziel. Als Siebente erreichte Lisa Hahner (Run2Sky.com) 33:53 Minuten. Für sie war der Paderborner Osterlauf ein guter Test im Hinblick auf ihren Start beim Hamburg-Marathon am 21. April.

RUNNER'S-WORLD-Fotograf Josef Rüter war beim Paderborner Osterlauf 2013 vor Ort und hat das Renngeschehen in Bildern festgehalten. Seine schönsten Fotos finden Sie in der umfangreichen Bildergalerie über diesem Absatz.

Bezüglich der Breite in der Spitze noch stärker als das Frauenrennen war der 10-km-Lauf der Männer. Hier blieben gleich zwölf Läufer unter 28:30 Minuten. Die Siegzeit war allerdings mit 28:00 Minuten nicht ganz so schnell wie erhofft. Richard Mengich gewann mit zwei Sekunden Vorsprung vor Frederick Ngeny (28:02). Dritter wurde in einem Zieleinlauf mit dichter Folge Elisha Rotich (alle Kenia/28:04). Die ersten 13 Läufer kamen aus Afrika. Als 14. folgte André Pollmächer (Rhein Marathon Düsseldorf), der sich auf einen Start beim Düsseldorf-Marathon am 28. April vorbereitet. Pollmächer lief 28:53 Minuten. Mit Falk Cierpinski (SG Spergau) folgte ein weiterer deutscher Marathonläufer auf Rang 16 (29:59).

Den parallel stattfindenden Halbmarathon dominierte überraschend Ghirmay Ghebreslassie (Eritrea) – keine Verbindung zum äthiopischen Superstar Haile Gebrselassie –, der in 60:09 Minuten gewann. Mit über zwei Minuten Rückstand folgten die Kenianer Pius Ondoro (62:17) und Ronald Korir (62:54). Elfter wurde Markus Mockenhaupt (LG Sieg/71:57), der Bruder und zeitweilige Trainingspartner von Sabrina Mockenhaupt, die sich auf den Boston-Marathon vorbereitet. Das Halbmarathonrennen der Frauen machten die Kenianerinnen unter sich aus: Eunice Kioko siegte in 70:59 Minuten vor Mary Wanjiru (71:11) und Alice Kibor (71:13).

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