Nachtmarathon Marburg 2013

Neuer Teilnehmerrekord beim Nachtmarathon Marburg 2013

Der Nachtmarathon in Marburg feierte einen neuen Teilnehmerrekord. 2.076 Läufer meldeten und liefen bei warmen Temperaturen durch die hessische Studentenstadt.

Marburger Nachtmarathon 2013 - Die Fotos

Am 5. Juli fand der Marburger Nachtmarathon bei schwül-warmen Temperaturen um die 27 Grad statt. 2.067 Meldungen bedeutete einen neuen Teilnehmerrekord. Letztlich erreichten 1.882 Läufer im Halbmarathon, dem Marathon und dem Staffel-Marathon das Ziel. Als Anekdote in die Geschichte des Marburger Nachtmarathons wird eingehen, dass die Veranstalter von einem solchen Ansturm so überrascht waren, dass ihnen letztlich die Medaillen ausgingen. Ansonsten verlief die Organisation aber reibungslos und der Start erfolgte zu später Abendstunde um 19.00 Uhr pünktlich auf dem Marktplatz im Angesicht des Rathhaus'.

Norbert Wilhelmi war für runnersworld.de beim Marburger Nachtmarathon vor Ort und hat das Rennen mit seiner Kamera festgehalten. Seine schönsten Bilder finden Sie in der umfangreichen Fotogalerie weiter oben.

Attraktion für Läufer und Zuschauer: Die Laufstrecke des Nachtmarathons Marburg führte durch die Oberstadt mit ihren vielen Cafés.

Bild: Norbert Wilhelmi

Die Startfreigabe erfolgte pünktlich um 19.00 Uhr auf dem Marktplatz, der sich mit über 2.000 Läufern füllte. Angefeuert wurden alle Starter von Zuschauern, freiwillige und unfreiwillige, die in den Cafés der Oberstadt ihren Kaffee in unmittelbarer Umgebung zur weitestgehend flachen Laufstrecke genossen. Der überragende Teil der Läufer nahm am Halbmarathon-Rennen teil, die Ergebnisliste zählte 1.279 Finisher. Konkurrenzlos gewann Gutu Abdata Odde, der eine Marathonbestzeit von 2:09 Stunde inne hat, das Rennen in 1:11:20 Stunden. Vier Minuten später überquerte Phillip Müller die Ziellinie nach 1:15:10 Stunden vor Basak Necut, der 1:15:23 Minuten benötigte. Bei den Frauen hatte Franziska Rachowski die Nase vorn. Die Läuferin erreichte das Ziel nach 1:27:57 Stunden. Anja Meixner wurde in 1:29:43 Zweite, Simone Burel in 1:32:53 Stunden Dritte.

Hoch oben auf 287 Meter über Normalnull thront unübersehbar das Marburger Schloss, das wohl prägnanteste Bauwerk der hessischen Studentenstadt. Neben seiner historischen Bedeutung als erste Residenz der Landgrafschaft Hessen begleite das imposante wie schöne Bauwerk alle Teilnehmer auf der Laufstrecke. Wer bei schwül-warmen Temperaturen um die 27 Grad zu Startbeginn sprichwörtlich den Kopf hängen ließ, der konnte sich immer am Schloss orientieren. Das galt insbesondere für die Marathonläufer, die den Kurs zweimal absolvieren mussten. Das beste Ergebnis erzielte über die 42,195 Kilometer Christian Smolka nach 2:53:24 Stunden. Ebenfalls unter drei Stunden blieb der Zweitplatzierte Gregor Scharf mit einer Endzeit von 2:57:19 Stunden. Den Sprung aufs Podium schaffte Claus Bräutigam in 3:01:11 Stunden.

Das Klassement der Damen konnte Simone Stöppler nach 3:19:03 Stunden für sich entscheiden. Jasmin Hamel kam erst ganze 25 Minuten nach 3:45:39 Stunden später ins Ziel, gefolgt von Uta Viola Heiskel, die 3:46:02 Stunden lief. Über die volle Marathondistanz erreichten 187 Teilnehmer das Ziel. Hinzu kamen noch 416 Staffel-Finisher.