Valencia-Marathon 2013

Zwei Streckenrekorde in Valencia

Beim Valencia-Marathon 2013 erzielte der Kenianer Felix Kipkemoi Keny mit 2:07:14 Stunden die schnellste jemals auf spanischem Boden gelaufene Zeit.

Valencia-Marathon 2013 - Die Fotos
Valencia-Marathon Landesrekord 2013 highlight

Beim Valencia-Marathon sollten starke Spitzenläufer den Streckenrekord brechen.

Bild: Thomas Wenning

Der Marathon durch die schöne Mittelmeer-Stadt Valencia ist einer der größten Marathons in Spanien. Seit seiner Verschiebung von Ende März auf Ende November stiegen die Teilnehmerzahlen beständig, und auch 2013 wurde die maximale Teilnehmerzahl von 7.000 schnell erreicht.

Die Strecke verläuft auf einem schnellen, flachen Rundkurs durch Valencia. Das Highlight des Rennens ist für die Teilnehmer aber jedes Jahr der spektakuläre Zieleinlauf in der Ciudad de las Artes y las Ciencias, dem Wissenschaftszentrum und beeindruckenden Wahrzeichen Valencias. Bei Sonnenschein und milden Temperaturen starteten 7.000 Läufer auf der auch touristisch sehr schönen Strecke.

2013 befanden sich zahlreiche Topläufer im Spitzenfeld, sodass schon vorher auf einen neuen Streckenrekord spekuliert worden war. Dazu kam es dann auch: Felix Kipkemoi Keny aus Kenia beendete das Rennen nach 2:07:14 Stunden, was einen neuen Streckenrekord bedeutete. Zugleich unterbot er die Bestmarke für den schnellsten auf spanischem Boden gelaufenen Marathon um 16 Sekunden. Diese hatte bei 2:07:30 gestanden, aufgestellt durch Jackson Kotut 2011 in Barcelona. Nicht zuletzt war die Zeit für den strahlenden Sieger eine neue persönliche Bestzeit - ein Dreifach-Rekord also.

Der zweite Platz ging an Amanuel Mesel aus Eritrea mit 2:08:17, als Dritter überquerte der Äthiopier Dejene Yirdaw nach 2:09:55 die Ziellinie. Bei den Frauen siegte die Äthiopierin Azalech Masrecha mit 2:27:01 deutlich vor der Konkurrenz. Sie stellte damit ebenfalls einen neuen Streckenrekord auf. Zweitschnellste Frau im Rennen wurde die Kenianerin Faith Jeruto Chemaoi in 2:28:54, Beata Nandjala Naigambo aus Namibia belegte mit 2:30:48 den dritten Rang.