Fukuoka-Marathon 2016

Yemane Tsegay schlägt Patrick Makau

Bei der 70. Jubiläumsausgabe des Fukuoka-Marathons verwies der 31-jährige Äthiopier Yemande Tsegay den Titelverteidiger Patrick Makau knapp auf Rang zwei.

Fukuoka-Marathon 2016 Sieger Yemane Tsegay

Yemane Tsegay gewann das Jubiläumsrennen in Fukuoka.

Bild: Helmut Winter

Yemane Tsegay hat die 70. Auflage des Fukuoka-Marathons gewonnen. Der 31-jährige Marathon-WM-Zweite aus Äthiopien lief bei nassen und windigen Wetterbedingungen 2:08:48 Stunden und verwies den Titelverteidiger Patrick Makau auf Rang zwei. Der Kenianer zeigte, gemessen an den Bedingungen, ebenfalls eine gute Leistung und war nach 2:08:57 Stunden im Ziel. Rang drei belegte Japans Dauer-Marathonläufer Yuki Kawauchi. In seinem achten Marathonrennen in diesem Jahr erreichte der 29-jährige Halbprofi 2:09:11 Stunden und dürfte damit gute Chancen haben, vom japanischen Leichtathletik-Verband für die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in London nominiert zu werden. Der Fukuoka-Marathon war der erste von drei japanischen WM-Qualifikationsrennen.

Patrick Makau verliert nach 40 Kilometern möglichen Hattrick

Bei den ungünstigen Wetterbedingungen erreichte eine größere Spitzengruppe die Halbmarathon-Marke nach 64:24 Minuten. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Rennen mit mehreren Führungswechseln. Zunächst ergriff Yuki Kawauchi die Initiative, dann übernahm Melaku Abera die Spitzenposition. Der Äthiopier, der am Ende jedoch nicht über Rang elf hinauskam, wurde rund acht Kilometer vor dem Ziel von Yemane Tsegay und Patrick Makau überholt. Erst bei Kilometer 40 fiel dann die Entscheidung zugunsten von Tsegay, der eine hochklassige Marathon-Bestzeit von 2:04:48 Stunden aufweisen kann, die er bei seinem Sieg in Rotterdam 2012 aufgestellt hatte. Der frühere Weltrekordler Patrick Makau (2:03:38 Stunden) konnte die Lücke zum Äthiopier nicht mehr schließen und verpasste damit nach zwei Siegen in Folge den avisierten Hattrick in Fukuoka.

Hinter Tsegay, der in diesem Jahr bereits Rang drei beim Boston-Marathon belegte hatte, Makau und Kawauchi folgte der Japaner Hayato Sonoda auf Rang vier mit 2:10:40 Stunden. Danach belegten Amanuel Mesel (Eritrea/2:10:48 Stunden), der Pole Henryk Szost (2:10:53 Stunden) und der Kanadier Reid Coolsaet (2:10:55 Stunden) die nächsten Plätze.

Mitfavoriten steigen frühzeitig aus beim Fukuoka-Marathon 2016

Mit James Kwambai (Kenia) war einer der großen Favoriten bereits nach der Halbmarathon-Marke aus dem Rennen gegangen. Auch der Äthiopier Tariku Bekele kam nicht ins Ziel. Der Bruder von Kenenisa Bekele, der nach seinem Berlin-Marathon-Sieg inzwischen den nächsten Angriff auf den Weltrekord von Dennis Kimetto (Kenia/2:02:57 Stunden) plant, gab das Rennen bei Kilometer 40 auf. Diesen Punkt hatte er nach knapp über 2:09 Stunden an 23. Position erreicht. Auch für den hoch eingeschätzten Debütanten Paul Kuira lief es nicht gut in Fukuoka. Der Kenianer belegte Rang 24 in 2:20:23 Stunden.

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