Kenianische Dominanz

Wilson Chebets größter Erfolg seiner Karriere

Für Wilson Chebet bedeutet der Sieg beim Rotterdam-Marathon den größten Erfolg seiner Karriere. Philes Ongori setzte sich bei den Frauen durch.

Wilson Chebet

Wilson Chebet siegt in Rotterdam.

Bild: photorun.net

Für den erst 25-jährigen Wilson Chebet war der Sieg in Rotterdam der größte Erfolg seiner Karriere. Als sehr guter Halbmarathonläufer (Bestzeit: 59:15 Minuten) war er erst im vergangenen Oktober sein Marathondebüt gelaufen. In Amsterdam wurde Chebet damals Zweiter und lief auf Anhieb hochklassige 2:06:12 Stunden. Rotterdam war jetzt erst sein zweiter Marathon. Wie so oft in Rotterdam war das Frauenfeld nicht so stark besetzt wie jenes der Männer. Hilda Kibet lief lange Zeit an der Spitze einer Gruppe, zu der auch Philes Ongori, Lishan Dula (Bahrain) und Shetaye Bedasa (Äthiopien) gehörten. Im Gegensatz zu den Männern liefen die Frauen jedoch die zweite Hälfte schneller als die erste, was für eine gute Renneinteilung der zwei Erstplatzierten spricht. Nach 1:12:38 Stunden hatte das Quartett die Halbmarathonmarke erreicht.

Etwa nach 30 km (1:43:16) fielen Dula und Bedasa zurück. Nun entwickelte sich ein Zweikampf, der erst auf dem letzten Kilometer entschieden wurde. Die 24-jährige Debütantin Philes Ongori, die 2009 bei der Halbmarathon-WM Platz zwei belegt hatte, war es, die sich schließlich in 2:24:20 mit sieben Sekunden Vorsprung durchsetzte. Hinter Hilda Kibet wurde Lishan Dula mit 2:26:56 Stunden Dritte. Auf Rang vier folgte Alessandra Aguilar (Spanien/2:27:00), Fünfte wurde die ehemalige Boston-Marathon-Siegerin Rita Jeptoo (Kenia/2:28:09).

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Jahresweltbestzeit von Chebet in Rotterdam