Wien-Marathon 2016

Wiener Streckenrekord in Gefahr

In Wien starten eine Reihe von afrikanischen Weltklasse-Läufern, die in der Lage sind, den Streckenrekord zu brechen, darunter Levy Omari und Guteni Shone.

Wien-Marathon 2015 - Bilder
Wien-Marathon

Die Läufer passieren in Wien viele touristische Punkte, hier das Schloß Schönbrunn.

Bild: photorun.net

Streckenrekorde könnten in Wien gebrochen werden

Österreichs größte Sportveranstaltung bietet jedes Jahr ein Fest des Laufsports. Unter dem Motto „Run Vienna – Enjoy Classics“ wird 10. April eine Verbindung zwischen dem Laufsport und den kulturellen und touristischen Höhepunkten der Stadt Wien hergestellt. Hinzu kommt hochkarätiger Sport. Mit Levy Omari - auch bekannt unter dem Namen Levy Matebo - startet ein Läufer in Wien, der eine Weltklasse-Bestzeit von 2:05:16 Stunden vorweisen kann und damit sogar schneller lief als der derzeitige Wiener Streckenrekord. Auch wenn Omari gut ist für ein starkes Rennen darf man nicht von einer Kursbestzeit ausgehen. Noch eine Reihe von weiteren Kenianern haben beim Vienna City Marathon gute Chancen.

Bei den Frauen hoffen die Veranstalter auf eine Zeit die dem Streckenrekord nahe kommt. Dieser ist inzwischen bereits 16 Jahre alt. Auch bei den Frauen ist eine Läuferin im Feld, die eine Bestzeit hat, die unter dem Kursrekord liegt: Die Äthiopierin Guteni Shone ist mit 2:23:32 die schnellste Athletin auf der Startliste. Doch es ist durchaus möglich, dass es in Wien eine Überraschung gibt. Denn sowohl Doris Changeywo (Kenia/2:44:26) als auch Ruti Aga (Äthiopien), die ihr Debüt laufen wird und vor kurzem den Lissabon-Halbmarathon gewann, haben entsprechendes Potenzial. Mit Julia Viellehner (TSV Altenmarkt) ist eine deutsche Läuferin aus der erweiterten nationalen Spitze im Rennen. Die 30-Jährige will in Wien ihre aktuelle Bestzeit von 2:40:28 Stunden unterbieten.

Daten und Favoriten

IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 9.500
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.vienna-marathon.com
Siegprämie: 15.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 70.500 Euro

Streckenrekorde:
2:05:41 – Getu Feleke (ETH/2014)
2:23:47 – Maura Viceconte (ITA/2000)

Topathleten und Bestzeiten

Männer: Levy Omari (KEN/2:05:16), Robert Chemosin (KEN/2:08:05), Suleiman Simotwo (KEN/2:08:49), David Kogei (KEN/Debüt), Raymond Choge (KEN/Debüt) - weitere noch nicht bekannt

Frauen: Guteni Shone (ETH/2:23:32), Helaria Johannes (NAM/2:26:09), Fantu Jimma (KEN/2:26:14), Meseret Kitata (ETH/2:27:27), Shuko Genemo (ETH/2:27:29), Jia Chaofeng (CHN/2:27:40), Julia Viellehner (TSV Altenmarkt/2:40:28), Doris Changeywo (KEN/2:44:26), Ruti Aga (ETH/Debüt).

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