Hintergrund

Wie gefährlich ist Marathonlaufen?

Nach dem Tod dreier Läufer beim Marathon in Detroit fragen sich wieder viele, ob Laufen gesund oder gefährlich ist.

Läuft der Tod mit?

Obwohl Laufen gesund ist, sterben immer wieder Menschen bei Marathonläufen.

Bild: Matt Mahurin

Für drei Menschen endete der Detroit-Marathon am Sonntag tödlich. Wie Rich Harshbarger von der Detroit Media Partnership sagte, brach der 26-jährige Jon Fenlon um 9.18 Uhr kurz nach seinem Zieleinlauf beim Halbmarathon tot zusammen, er war die 21,1 km in 1:53:37 h gelaufen. Kurz vorher seien zwei weitere Männer, der 36-jährige Daniel Langdon und der 65-jährige Rick Brown, auf der Strecke gestorben. Ob sie den Marathon oder den Halbmarathon laufen wollten, ist noch nicht bekannt. Langdon brach um 9.02 Uhr in der Nähe der 11-Meilen-Marke (rund 18 km) zusammen, Brown starb nicht weit entfernt davon um 9.17 Uhr.

Nach den Zusammenbrüchen der drei Männer seien rasch Sanitäter zur Stelle gewesen, die den Läufern jedoch nicht mehr helfen konnten. Warum die Männer starben und ob die kühlen Temperaturen eine Rolle spielten, ist noch unklar. Beim Start des Marathons um 7.15 Uhr waren es -2 Grad Celsius, später +5 Grad. Insgesamt liefen rund 8.400 Läufer den Halbmarathon, 3.800 die kompletten 42,195 km.

Immer wieder kommen bei Laufveranstaltungen Läufer ums Leben. Und immer wieder fragen sich Läufer dann, ob ihr Sport wirklich gesund ist, oder ob sie bei ihrem Hobby ein Risiko eingehen. In diesem Artikel lesen Sie eine große Reportage von Amby Burfoot, einem erfahrenen langjährigen Läufer, der sich zu diesem Thema Gedanken machte und Experten nach ihrer Meinung fragte. Zum Schluss finden Sie noch einige Statistiken, eine Auffrischung in Erste Hilfe und eine Aufstellung von Risikofaktoren, um für sich zu bestimmen, ob Sie gefährdet sind.

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Laufen macht nicht unsterblich