Ekupe pulverisiert Bestzeit

Weltklassezeiten beim Seoul-Marathon

Hochklassige Zeiten beim Seoul-Marathon: Der bisher weitgehend unbekannte Kenianer Wilson Loyanae Ekupe gewann in 2:05:37 Stunden.

James Kwambai wurde in hochklassigen 2:06:03 Stunden nur Zweiter beim Seoul-Marathon 2012

James Kwambai lief hochklassige 2:06:03 Stunden, doch trotzdem reichte es nur für Platz zwei in Seoul.

Bild: photorun.net

Eine Reihe von hochklassigen Zeiten gab es am Sonntag beim Seoul-Marathon. Für den Höhepunkt sorgte dabei ein weitgehend unbekannter Kenianer: Wilson Loyanae Ekupe gewann das Rennen in der Weltklassezeit von 2:05:37 Stunden und steigerte seine bisherige Bestzeit um fast vier Minuten. Es ist die sechstbeste Zeit des Jahres. Bei kühlen und nebeligen Bedingungen war Feyse Tadese die schnellste Frau. Die Äthiopierin erzielte mit 2:23:26 ebenfalls eine Topzeit.

Im Rennen der Männer blieb eine große Spitzengruppe trotz des hohen Tempos lange Zeit zusammen. Nach 1:14:46 Stunden waren 25 km gelaufen. Erst zwischen 30 und 35 km (1:45:14) war die immer noch neunköpfige Spitzengruppe etwas langsamer als zuvor. Es war dann Wilson Loyanae Ekupe, der die Initiative ergriff. Nach seiner Tempoverschärfung zog sich die Gruppe weit auseinander, und bei der 40-km-Marke hatte Ekupe einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf James Kwambai aus Kenia. Wilson Loyanae Ekupe, der im vergangenen Jahr den Gyeongju-Marathon in Südkorea mit seiner bisherigen Bestzeit von 2:09:23 gewonnen hatte, zeigte keine Schwäche und siegte letztlich klar mit einem Kursrekord vor Kwambai (2:06:03). Auch Eliud Kiptanui und Philip Sanga (beide Kenia) liefen mit 2:06:44 und 2:06:51 Topzeiten in Seoul.

Zu einem Start-Ziel-Sieg kam im Rennen der Frauen Feyse Tadese. Auch die 23-jährige Äthiopierin unterbot ihre Bestzeit deutlich. 2:25:20 war sie im vergangenen Jahr in Eindhoven gelaufen, nun rannte sie 2:23:26. Für eine Olympia-Nominierung wird die Zeit angesichts der starken äthiopischen Konkurrenz allerdings nicht reichen. Zweite wurde Askale Tafa Magarsa (Äthiopien) mit 2:25:29. Als Dritte folgte dann mit deutlichem Abstand Serena Burla (USA/2:28:27).

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