Wien-Marathon 2014

Weltklasseläufer Feleke fordert Seriensieger Sugut in Wien heraus

Am 13. April 2014 möchte der Äthiopier Getu Feleke dem Kenianer Henry Sugut bei dessen Heimspiel-Marathon in Wien das Leben schwer machen.

Getu Feleke

Getu Feleke kehrt als Weltklasseläufer nach Wien zurück, wo seine Karriere begann.

Bild: VCM / Manuel Platzer

Starke Konkurrenz beim Wien-Marathon

Der Streckenrekordler und Seriensieger Henry Sugut bekommt beim Vienna City Marathon zusätzliche, starke Konkurrenz: Der Kenianer, der das Rennen bereits dreimal gewann und mit seiner Bestzeit von 2:06:58 auch den Streckenrekord hält, wird am 13. April 2014 auf Getu Feleke treffen. Der 27-jährige Äthiopier weist mit seiner Bestzeit von 2:04:50 Stunden, gelaufen in Rotterdam 2012, eine echte Weltklassezeit auf.

Feleke kommt mit einer besonderen Geschichte nach Wien. 2009 ist er dort seinen ersten Marathon gelaufen. In 2:11:47 Stunden erreichte er damals den siebenten Platz. Dieses Rennen war ein Novum im internationalen Sport, denn es wurden ausschließlich Marathon-Debütanten zum Start ins Elitefeld eingeladen. „Ich habe sehr gute Erinnerungen daran. Die Stadt und die Stimmung waren beeindruckend. Es war das erste Mal für mich außerhalb von Äthiopien. Das werde ich nie vergessen“, erinnert sich Feleke. Der Äthiopier nutzte damals seine Möglichkeit in Wien als Sprungbrett und hat sehr viel daraus gemacht. Nun will er dort, wo vor fünf Jahren für ihn der Weg in den internationalen Sport begonnen hat, sein Bestes zeigen.

Starker Feleke beim Wien-Marathon

Nach dem Marathondebüt in Wien 2009 ist es für Feleke steil bergauf gegangen. Im gleichen Jahr verbesserte er sich in Amsterdam auf 2:09:32 Stunden. 2010 glänzte er mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 59:56 Minuten und feierte in Amsterdam mit Streckenrekordzeit von 2:05:44 Stunden seinen bisher einzigen internationalen Marathonsieg. Im April 2012 gelang ihm in Rotterdam als Zweiter eine weitere signifikante Steigerung mit einer Zeit von 2:04:50. Feleke liegt damit auf Position 19 der ewigen Weltbestenliste. Die Top-Zeit von Rotterdam brachte ihm einen Platz im äthiopischen Olympiateam für London 2012, wo er jedoch nicht ins Ziel kam. Ein Jahr später zeigte er sich wieder in starker Form. In Rotterdam erreichte er erneut den zweiten Platz, diesmal bei hohen Temperaturen in 2:06:45 Stunden

Neben Streckenrekordler Sugut und seinen kenianischen Landsleuten Philipp Kimutai (2:06:07), John Kiprotich (2:07:08), Alfred Kering (2:07:11), Moses Kigen (2:07:45), Duncan Koech (2:07:53) und Geoffrey Ndungu (2:08.35) könnte auch ein Newcomer ganz vorne eine Rolle spielen: Wilfred Kirwa Kigen (Kenia) stieg zwar beim Berlin-Marathon im vergangenen Jahr jenseits der 30-km-Marke aus, jedoch ist sein Potenzial unbestritten. Mit 1:11:29 Stunden ist er der zweitschnellste 25-km-Läufer aller Zeiten.

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