Absage des New-York-Marathons 2012

Was passiert mit den Startgeldern?

Viele fragen sich nach der Absage des New-York-Marathons 2012: Was passiert nun mit den Startgeldern?

Das Spitzenfeld beim New-York-Marathon 2011

Läufer beim New-York-Marathon 2011.

Bild: Norbert Wilhelmi

Noch nicht absehbar sind die finanziellen Folgen für den Veranstalter. Offenbar gibt es eine Versicherung für einen wetterbedingten Ausfall. Geklärt werden muss, ob und inwieweit Sponsorengelder fließen und welchen Anteil des Startgeldes die Topläufer erhalten können. Den Breitensportlern soll ein Startplatz beim nächsten New York-Marathon zugesichert werden – was allerdings heißen könnte, dass dieses Rennen fast schon ausgebucht ist. Das Startgeld müssten die Läufer allerdings neu entrichten. Und die New York Road Runners erklärten zunächst, dass den Läufern für das ausgefallene Rennen nichts erstattet wird. Hierüber wollen die Veranstalter aber noch einmal beraten. Erhalten die Breitensportler, die bereits umsonst nach New York gereist sind und als Ausländer Startgelder von über 300 Dollar entrichtet haben, nichts zurück, dürfte Race-Direktorin Mary Wittenberg der nächste Sturm ins Gesicht wehen. Zum Vergleich: Vor dem Boston-Marathon hatten die Veranstalter im April aufgrund ungewöhnlich hoher Temperaturen allen Läufern angeboten, ihren Start auf das nächste Jahr verschieben zu können – kostenfrei.

Es sind schwere Zeiten für Mary Wittenberg, die vor kurzem bei einer Laufveranstaltung von den Teilnehmern ausgepfiffen worden war. Zuvor hatte sie entschieden, dass beim New York-Marathon der Transport der Kleidung der Läufer vom Start zum Ziel entfallen würde. Nach den Protesten wurde diese Regelung wieder rückgängig gemacht.

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