Niederösterreich

Wachau-Marathon 2009

Rund 7.000 Läufer gingen beim Wachau-Marathon an den Start. Sabrina Mockenhaupt siegte im Halbmarathon.

Wachau-Marathon

Beeindruckendes Startszenario in Spitz.

Bild: Veranstalter

Rund 7.000 Läufer sorgten beim 12. Wachau-Marathon für ein Lauffest der Sonderklasse. Mit dem Viertelmarathon (10,5 km), Halbmarathon und Marathon stand für alle Aktiven die persönlich optimale Distanz auf dem Programm. Auch der Wettergott spielte mit: Temperaturen von 15–22 °C ermöglichten bei trockenen äußeren Bedingungen vor allem beim Viertel‐ und Halbmarathon so manche persönliche Bestzeit (beim Marathon wurde es im weiteren Tagesverlauf etwas zu warm). Landesrätin Dr. Petra Bohuslav schickte mit ihrem Startsignal eine Tausendschaft von Läufern auf die Reise quer durch die landschaftlich einzigartige Wachau.

Aus österreichischer Sicht stand natürlich der Halbmarathon im Mittelpunkt des Interesses – traf doch dabei Andrea Mayr, die Siegerin des Vienna City Marathon 2009 und Bronzemedaillengewinnerin der Berglauf‐EM 2009 auf die deutsche Weltklasseläuferin Sabrina Mockenhaupt. Bis drei Kilometer vor dem Ziel war noch alles offen, dann setzte sich Mockenhaupt (17. des WM‐Marathons von Berlin 2009) in 1:12:49 mit einem Vorsprung von 17 Sekunden auf Mayr durch. Mockenhaupt: „Andrea war sehr lang dran – ich musste mehr kämpfen, als ich dachte.“ Mockenhaupt wird in zwei Wochen den Köln‐Marathon laufen.

Sabrina Mockenhaupt bewies bei ihrem Halbmarathonsieg, dass die Form stimmt.

Bild: Veranstalter

Für die 29‐jährige Mayr, die in 1:12:14 Stunden schon österreichischen Halbmarathon‐Rekord lief, waren die 1:13:06 die drittbeste Zeit ihrer Karriere. Trotzdem war sie nicht ganz zufrieden. Mayr: „Die äußeren Bedingungen waren sehr gut, es war aber heute einfach nicht mein Tag. Schon bei Kilometer 4 spürte ich, dass es nicht so richtig läuft.“ In Anbetracht ihrer längeren Verletzungspause nach dem Vienna City Marathon waren die 1:13:06 aber aller Ehren wert. Die 29‐jährige Weißrussin Sviatlana Kouhan finishte nach einer guten und soliden Leistung bei ihrem Halbmarathondebüt in 1:15:57 Stunden auf Rang 3.

Im Männer‐Halbmarathon setzten sich wie erwartet die ostafrikanischen Laufasse durch. Der knapp 29‐jährige Simon Kasmili siegte am Ende in 1:05:03 Stunden vor dem 27‐jährigen Äthiopier Belay‐Mamo Abadoyo (1:05:11) und Hillay Mutai/KEN (1:05:33). Für den „weißen Farbtupfer“ im Vorderfeld sorgte der 33‐jährige Moldawier Iaroslav Musinschi, der sich als Gesamtvierter in 1:05:42 Stunden gut behaupten konnte. Ein möglicher Streckenrekord (1:02:58) wurde schon auf dem ersten Streckendrittel mit Kilometer‐Zeiten von 3:15 Minuten versäumt. Die Temposteigerung in der Mitte bzw. am Ende des Rennens kam zu spät.

Der 45‐jährige Christian Bründlinger (LC Saalfelden) belegte als bester Österreicher in 1:12:47 Rang 9 vor dem schnellsten Niederösterreicher Wolfgang Wallner (LAG NÖ Mitte) in 1:13:06 und dem als „Hasen“ für Andrea Mayr fungierenden Michael Schmid (LCAV doubrava) in 1:13:11 Stunden.

Der Halbmarathon war auch diesmal die mit Abstand „stärkste Distanz“. Rund 4.000 Meldungen sind ein deutliches Zeugnis für die Beliebtheit dieses Wachauer Klassikers.

Im Männer‐Halbmarathon setzten sich wie erwartet die ostafrikanischen Laufasse durch. Der knapp 29‐jährige Simon Kasmili siegte am Ende in 1:05:03 Stunden vor dem 27‐jährigen Äthiopier Belay‐Mamo Abadoyo (1:05:11) und Hillay Mutai/KEN (1:05:33). Für den „weißen Farbtupfer“ im Vorderfeld sorgte der 33‐jährige Moldawier Iaroslav Musinschi, der sich als Gesamtvierter in 1:05:42 Stunden gut behaupten konnte. Ein möglicher Streckenrekord (1:02:58) wurde schon auf dem ersten Streckendrittel mit Kilometer‐Zeiten von 3:15 Minuten versäumt. Die Temposteigerung in der Mitte bzw. am Ende des Rennens kam zu spät.

Der 45‐jährige Christian Bründlinger (LC Saalfelden) belegte als bester Österreicher in 1:12:47 Rang 9 vor dem schnellsten Niederösterreicher Wolfgang Wallner (LAG NÖ Mitte) in 1:13:06 und dem als „Hasen“ für Andrea Mayr fungierenden Michael Schmid (LCAV doubrava) in 1:13:11 Stunden.

Der Halbmarathon war auch diesmal die mit Abstand „stärkste Distanz“. Rund 4.000 Meldungen sind ein deutliches Zeugnis für die Beliebtheit dieses Wachauer Klassikers.

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