Vienna City Marathon

Vorjahressiegerin Fate Tola gewinnt ungehindert das Frauenrennen

Fate Tola siegte im Frauenrennen

Fate Tola siegt zum zweiten Mal auf dem Heldenplatz.

Bild: VCM/Jean-Pierre Durand

Im Frauenrennen übernahm Fate Tola frühzeitig die Initiative. Die 24-Jährige, die im vergangenen Jahr in Wien mit 2:26:21 Stunden ihre Bestzeit aufgestellt hatte, lief mit einem gleichmäßigen Tempo fast durchweg alleine an der Spitze. Bereits bei der Halbmarathonmarke, die sie nach 73:17 Minuten erreicht hatte, betrug ihr Vorsprung 49 Sekunden. Hinter ihr folgten Olga Glok (Russland) und Helalia Johannes (Namibia), die durchweg zusammen liefen. An der 30-km-Marke sah es so aus, als könnten die beiden Verfolgerinnen die Lücke doch noch einmal schließen, denn der Vorsprung hatte sich auf 18 Sekunden reduziert. Doch nach 35 km (2:01:19) war Fate Tola wieder 30 Sekunden vor den beiden. Während für die Siegerin im eindrucksvollen Zieleinlauf auf dem Heldenplatz die Uhr bei 2:26:39 stehen blieb, kämpften Glok und Johannes bis auf den letzten Meter um den zweiten Platz. Die Russin war schließlich in 2:27:18 mit zwei Sekunden vor der Afrikanerin im Ziel.

“Als Titelverteidigerin nach Wien zu kommen und wieder zu gewinnen, das bedeutet mir sehr viel”, erklärte Fate Tola, die mit dem 10.000-m-Läufer Roba Musa-Kinkal verheiratet ist, in Deutschland lebt und auch die Sprache etwas sprechen kann. „Als ich sah, dass Irina am Ostersonnabend in Paderborn gut gelaufen ist, war das auch für mich ein gutes Zeichen“, sagte Fate Tola, die mit Irina Mikitenko zuletzt rund vier Wochen in Albuquerque (USA) trainierte. Sie könnte nun im nächsten Jahr als erste Frau den Wien-Marathon zum dritten Mal gewinnen.

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