Vienna City Marathon 2012

Vorjahressieger beim Wien-Marathon 2012 am Start

Vorjahressieger John Kiprotich und Fate Tola starten beim Wien-Marathon. Beim Halbmarathon duellieren sich Haile Gebrselassie und Paula Radcliffe.

Gilbert Kirwa

Als schnellster Mann führt der Wien-Marathon-Gewinner von 2009, Gilbert Kirwa, das Elitefeld an.

Bild: photorun.net

Beide Titelverteidiger sowie vier weitere ehemalige Sieger des Wien-Marathons werden am 15. April bei Österreichs größtem Sportereignis an den Start gehen. Für den Vienna City Marathon liegen den Veranstaltern inzwischen bereits über 33.000 Anmeldungen vor. Neben den Vorjahressiegern John Kiprotich (Kenia) und Fate Tola (Äthiopien) werden die Kenianer Henry Sugut (Sieger 2010), Gilbert Kirwa (2009) und Ex-Weltmeister Luke Kibet (2007) bei den Männern sowie die rumänische Zweifach-Gewinnerin Luminita Talpos (2007, 2008) starten. Noch nie gingen so viele ehemalige Sieger in Wien erneut auf Titeljagd. Damit ist neben dem OMV Champions Race mit den Weltstars Haile Gebrselassie (Äthiopien) und Paula Radcliffe (Großbritannien), die sich über die Halbmarathondistanz ein Verfolgungsrennen liefern werden, auch der Marathon sehr gut besetzt.

Bei den Männern wird der Streckenrekord das Ziel sein. Dieser wird seit dem Jahr 2008 mit 2:07:38 Stunden von Doppelweltmeister Abel Kirui (Kenia) gehalten. Schnellster Mann im Feld ist der 26-jährige Kenianer Gilbert Kirwa, der mit seiner Bestzeit von 2:06:14 Stunden das Elitefeld anführt. 2009 hatte er in Wien mit 2:08:21 Stunden gewonnen, im gleichen Jahr steigerte er sich bei seinem Sieg in Frankfurt auf hervorragende 2:06:14 Stunden. 2010 blieb er in Korea beim Dong A Marathon mit 2:06:59 Stunden ein weiteres Mal unter der 2:07-Marke.

Henry Sugut, der Wien-Sieger im Jahr 2010 mit 2:08:40 Stunden, hat sich seither gut etabliert. In Paris 2011 steigerte er sich auf 2:08:22 Stunden. Ebenfalls im Vorjahr blieb er mit 2:08:56 Stunden in Frankfurt erneut unter der 2:09-Marke. Eine erfolgreiche Rückkehr strebt auch Luke Kibet an. Der Marathon-Weltmeister und Wien-Sieger des Jahres 2007 kämpfte zuletzt mit Verletzungen. Mit 29 Jahren hat er aber immer noch die Qualität, um ganz vorne zu überraschen. Vorjahressieger John Kiprotich hat unterdessen klar gemacht, dass er die Herausforderung annimmt und der Sieg nur über ihn laufen kann. Beim Halbmarathon von Rom nach Ostia zeigte er sich am 27. Februar mit 60:02 Minuten in blendender Form.

Im Frauenrennen tritt eine der erfolgreichsten Läuferinnen in der Geschichte des Wien-Marathons wieder an: Luminita Talpos siegte in den Jahren 2007 und 2008 und holte zudem 2010 den vierten Platz. Beim zweiten Erfolg erzielte sie ihre persönliche Bestzeit von 2:26:43 Stunden. Mit drei Top-10-Platzierungen bei Halbmarathon-Weltmeisterschaften hat sie auch bei internationalen Meisterschaftsrennen überzeugt. Vorjahressiegerin Fate Tola aus Äthiopien, die in 2:26:21 Stunden gewonnen hatte, bereitet sich indes ebenso wie Weltrekordlerin Paula Radcliffe in der Höhenlage von Albuquerque (USA) auf ihren Start beim Vienna City Marathon vor.

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