Houston-Marathon 2014

Vorjahressieger Bazu Worku gewinnt Houston-Marathon

Vorjahressieger Bazu Worku aus Äthiopien triumphierte zum zweiten Mal in Folge beim Houston-Marathon.

Bazu Worku gewinnt den Houston-Marathon.

Bazu Worku gewinnt den Houston-Marathon.

Bild: photorun.net

Titelverteidiger Bazu Worku gewann zum zweiten Mal in Folge den Houston-Marathon. Der Äthiopier triumphierte in 2:07:32 Stunden vor seinem Landsmann Getachew Terfa, der nach 2:07:54 ins Ziel kam. Der drittplatzierte Mexikaner Jose Antonio Uribe überraschte mit 2:08:54, Vierter wurde Dadi Gemeda (Äthiopien/2:11:08).

Nachdem die zehnköpfige Spitzengruppe die Halbmarathonmarke in 63:15 Minuten passiert hatte, lichtete sich das Feld. Nach 30 km (1:30:04 Stunden) waren nur noch drei Läufer im Rennen um den mit 40.000 Dollar dotierten Sieg: Neben Worku und Terfa war dies Solomon Deksisa (Kenia), der jedoch bald darauf weit zurückfallen sollte und das Rennen später aufgab. Erst auf dem letzten Kilometer gelang es schließlich Bazu Worku, sich von Getachew Terfa zu lösen. Worku war mit 2:07:32 deutlich schneller als bei seinem Sieg vor einem Jahr (2:10:17). Die Marathon-Bestzeit des erst 23-jährigen Siegers, der eigentlich zunächst beim Dubai-Marathon am kommenden Freitag starten wollte, steht allerdings sogar bei 2:05:25. Diese war er 2010 in Berlin als Dritter gelaufen.

Im Rennen der Frauen passierte eine fünfköpfige Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 1:12:13 Stunden. Eine Vorentscheidung fiel dann jedoch erst jenseits der 35-km-Marke, als sich Abebech Bekele (Äthiopien) einen Vorsprung herauslaufen konnte. Am 40-km-Punkt lag sie zehn Sekunden vor ihren Landsfrauen Meskerem Assefa und Gelete Burka. Kurz vor dem Ziel wurde es noch einmal enger, doch Assefa konnte Bekele nicht mehr einholen. Mit 2:25:52 lief Abebech Bekele ihre erste Marathonzeit unter 2:30 Stunden und gewann vor Meskerem Assefa (2:25:59). Dritte wurde die frühere Crosslauf-Weltmeisterin Gelete Burka, die im vergangenen Oktober in Frankfurt ihr Marathon-Debüt in 2:30:40 gelaufen war. Dieses Mal war sie mit 2:26:03 schon ein gutes Stück schneller. Auch die Plätze vier und fünf gingen noch mit Zeiten unter 2:30 Stunden an äthiopische Läuferinnen: Biruktait Degefa lief 2:26:22 und Makda Haji erreichte 2:27:37.

Den parallel veranstalteten Halbmarathon, der zugleich die US-Meisterschaft war, gewannen die US-Amerikaner Meb Keflezighi (61:23) und Serena Burla (70:48).

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