Pitztal Marathon 2011

Vom Gletscher bis in die Stadt

Einmal durch das Pitztal liefen 750 Sportler beim Gletschermarathon. 661 erreichten das Ziel in Imst. Jonathan Koilegei siegte in 2:17:14 Stunden.

Gletschermarathon Pitztal 2011

Gesamtsieger Jonathan Koilegei (links), Erkolo Ashenafi (Mitte, 2.) und Tivadar Tóth (3.).

Bild: Bernhard Steiner, Fotorechte: TVB Pitztal

Die Kulisse des Pitztals beeindruckte beim Marathon am ersten Sonntag im Juli die Läufer schon am Start. Sie starteten wie die Läufer des Staffellaufs an der Talstation der Rifflsee Bergbahn. Das Tiroler Panorama begleitete die Sportler auf der gesamten Strecke entlang des Flüsschens Pitz bis zum Ende des Tals und des Marathon-Laufs in Imst. Der größte Teil des Wegs verlief auf Asphaltstraßen. Die Läufer des Halbmarathons und des 11,2 Kilometer Run for Fun starteten in Wenns, weiter Richtung Talausgang. Die alpine Hügellandschaft mit ihren Bergwiesen begleitete die Läufer bis nach Imst. Hier liefen 661 Finisher unter Jubel ins Ziel.

Herausragender Sieger über 42,195 Kilometer war der aus Kenia stammende Eliteläufer Jonathan Koilegei, seine Zeit: 2:17:14. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 18,45 km/h. Zweiter mit 2:22:05 wurde der Letztjahressieger Erkolo Ashenafi aus Äthiopien. Platz 3 ging an den Ungarn Tivadar Tóth mit einer Zeit von 2:25:46. Unter den Frauen glänzte Judit Földing-Nagy (HUN), sie lief nach 2:43:22 als Erste über die Ziellinie. Damit gelang ihr ein neuer Streckenrekord. Zweite wurde Réka Bátai (HUN) gefolgt von Monica Carlin (AUT). Den Halbmarathon entschied der Deutsche Torben Detlefsen mit einer Bestzeit von 1:09:38 für sich, gefolgt von Lokalmatador Albuin Schwarz (AUT) und Stephan Thurner (AUT). Bei den Damen gewann die Österreicherin Karin Freitag, gefolgt von der Schweizerin Maja Luder-Gautschi und der Italienerin Alessandra Lena.

Über die gestiegene Teilnehmerzahl waren die Veranstalter erfreut: „Jedes Jahr können wir mehr Laufsportfreunde für dieses einzigartige Laufereignis begeistern. Der Grund dafür ist vor allem die spektakuläre Landschaftskulisse und die perfekte Organisation."

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