Yokohama-Marathon

Vizeweltmeisterin Ozaki gewinnt

Mit 2:23:56 Stunden konnte sich Yoshimi Ozaki im reinen Frauenrennen in Yokohama durchsetzen.

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Gegen die Chinesin Bai Xue hatte Okazaki bei der WM 2009 noch das Nachsehen.

Bild: photorun.net

Die Marathon-Vizeweltmeisterin von Berlin 2009, Yoshimi Ozaki, hat mit einem starken Rennen den Yokohama-Marathon gewonnen. Bei dem Frauen-Eliterennen war die Japanerin nach 2:23:56 Stunden im Ziel. Damit lief sie die schnellste je im Monat Februar gelaufene Marathonzeit einer Frau. Im Weltmeisterschafts-Jahr 2011 zeigte Yoshimi Ozaki damit, dass mit ihr zu rechnen ist. Aufgrund ihrer guten Zeit hat sie sich einen Startplatz im Team der Japanerinnen für die WM im August in Daegu (Südkorea) bereits gesichert.

Bei guten, aber kühlen Witterungsbedingungen mit Temperaturen von anfangs acht Grad Celsius entwickelte sich von Beginn an ein schnelles Rennen. Tempomacherin Shoko Mori (Japan) führte die Führungsgruppe in 1:07:50 Stunden zur 20-km-Marke. Nach 1:11:37 Stunden war dann die Halbmarathonmarke erreicht. Bei 35 km (1:59:16) konnten sich immer noch vier Läuferinnen in der Spizengruppe behaupten. Neben Yoshimi Ozaki rannten ihre Landsfrauen Remi Nakazato und Kaoru Nagao sowie Marisa Barros, die portugiesische WM-Sechste von 2009, vorneweg.

Drei Kilometer vor dem Ziel fiel die Entscheidung, als sich Yoshimi Ozaki mit einer Tempoverschärfung von ihren Konkurrentinnen absetzen konnte. Nachdem die Japanerin bei der WM in Berlin im Schlussteil des Rennens der chinesischen Siegerin Bai Xue nichts hatte entgegen setzen können, hat sie im Training speziell an der Verbesserung ihres Tempos gearbeitet. Die Zeit von 2:23:56 ist gleichzeitig die Zweitbeste ihrer Karriere. 2008 war sie in Tokio 2:23:30 gelaufen. „Ich habe erst ganz am Ende des Rennens an die Zeit gedacht. Vorher ging es mir nur um den Sieg. Trotzdem ist eine schnelle Zeit herausgekommen“, erklärte Yoshimi Ozaki nach dem Rennen.

Sowohl Remi Nakazato als auch Marisa Barros konnten mit den Plätzen zwei und drei auch eine neue Bestzeit erzielen. Nakazato verbesserte sich um ganze zehn Minuten auf 2:24:29 Stunden und dürfte sich damit ebenfalls einen Startplatz im japanischen WM-Team für Daegu gesichert haben. Hinter Barros, die 2:25:04 Stunden lief und damit 40 Sekeunden schneller war als im Vorjahr in Osaka, belegte Kaoru Nagao Platz vier in 2:26:58 Stunden. Fünfte wurde die Polin Karolina Jarzynska (2:27:16).

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