18. Oberelbe-Marathon 2015

Vier Rekorde an einem Tag!

Der 26. April war für die Läufer des Oberelbe-Marathons ein erfolgreicher Tag. Nicht weniger als vier Rekorde wurden an diesem Tag aufgestellt.

Der Start des Oberelbe-marathons 2015

Sichtlich gute Laune hatten diese Läufer vor dem Start.

Bild: Veranstalter

Der 26. April war ein erfolgreicher Tag für die über 6.200 Läufer, die beim 18. Oberelbe-Marathon antraten. Für vier unter ihnen war er zusätzlich noch ein rekordreicher Lauf.

Einen bewegten Eindruck des Laufs erhalten Sie in dem Streckenvideo von Frank Pachura unterhalb dieses Artikels.

Der letzte Sonntag im April sorgte in Königstein für beste Marathon-Laune. Vor der Kulisse der Festung Königstein starteten die Läufer und machten sich elbabwärts auf den Elberadweg Richtung Dresden auf. Die Route kam einem touristischen Kurztrip gleich: Die Läufer passierten auf den 42,195 km das Elbsandsteingebirge, den historischen Altstadtkern der Stadt Pirna und endeten schlussendlich im Heinz-Steyer-Stadium in Dresden.

Beim Oberelbe-Marathon sind alle guten Dinge vier

Das schönste an diesem Tag war jedoch der vierfache Rekord, der hier aufgestellt werden konnte. Neben der zum Vorjahr gestiegenen Teilnehmerzahl erwies sich Thomas Dold als schnellster im 10-km-Rückwärtslauf und konnte mit einer Zeit von 39:20 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellen. Der Berliner Niels Bubel stellte einen neuen Streckenrekord auf dem Elbradweg auf und kam mit einer Zeit von 2:23:38 Stunden in Dresden ins Ziel.

Auch bei den Frauen wurde ein neuer Streckenrekord verzeichnet. Die Äthiopierin Abiyot Deme kam mit einer Zeit von 2:38:41 Stunden ganze zwölf Minuten schneller durch das Ziel, als es die vorherige Rekordhalterin Simone Maissenbacher aus Karlsruhe vorgelegt hatte.

Da 2015 beim Oberelbe-Marathon jedoch nicht das Sprichtwort "Alle guten Dinge sind drei" galt, konnte man noch zusätzlich einen Teilnehmerrekord beim 3,7-km-Minimarathon verzeichnen. 900 Sportler bestritten diese Strecke.