"Mocki" in Berlin

Veränderung von der Bahn- zur Marathonläuferin

Wie ist das Gefühl relativ kurz vor dem Rennen?

Sabrina Mockenhaupt: Natürlich werde ich jetzt nervös und aufgeregt. Aber die 35-km-Läufe auf welligem Gelände in Fleesensee geben mir schon Sicherheit. Einmal war es dabei so windig, dass mein Freund mit dem Fahrrad das Tempo nicht mehr halten konnte – da sage ich mir, schlimmer kann es in Berlin auch nicht werden. Also, ich freue mich auf das Rennen und bin gespannt auf die Atmosphäre und die schnelle Strecke.

Welche Ziele haben Sie in Berlin?

Sabrina Mockenhaupt: Ich hoffe, dass das Wetter gut ist und ich dann eine neue persönliche Bestzeit aufstellen kann. Wenn ich eine gute Zeit laufe, dann ist auch eine gute Platzierung möglich – vielleicht unter den Top drei. Aber unter 2:25 Stunden muss man erst einmal laufen, das ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass es am Sonntag in Berlin klappen wird. Aber ich will nicht zu viel spekulieren, das bringt nichts.

Ist Berlin der Beginn eines neuen Abschnitts, beginnt Ihre Marathonkarriere jetzt erst richtig?

Sabrina Mockenhaupt: Diese Frage kann ich erst nach dem Berlin-Marathon beantworten – das hängt davon ab was passiert!

Wie hat die Läuferin Sabrina Mockenhaupt sich auf dem Weg von der Bahn- zur Marathonläuferin verändert – sind Sie ernsthafter und professioneller geworden?

Sabrina Mockenhaupt: Ja, das musste ich zwangsläufig. Denn Marathon lässt viel weniger Spielraum für andere Dinge. Ich habe mich zum Beispiel viel mit Ernährung beschäftigt und einiges umgestellt. Regeneration und Schlaf sind neben dem umfangreichen Training wichtige Faktoren. Die Kunst ist, dass am Tag X alles zusammen passt und man auf den Punkt topfit ist. Man kann an vielen Schrauben drehen und ich habe im Marathon noch längst nicht alles ausgereizt.

Weiterlesen

Seite 3 von 3
Zurück zur ersten Seite:
"Mocki" startet beim Berlin-Marathon 2010