Frankfurt-Marathon 2010

Unterschiedliche Vorbereitung

Die beiden Favoritinnen haben in diesem Jahr unterschiedlich viele Rennen absolviert.

Frankfurt-Marathon 2010

Gute Stimmung beim Frankfurt-Marathon 2010.

Bild: Norbert Wilhelmi

Doch vielleicht hatte der hart erkämpfte Boston-Sieg einen negativen Effekt auf den Olympia-Marathon. In Peking musste sich Dire Tune mit Rang 15 zufrieden geben. Anschließend lief sie dann auch noch den New York-Marathon und belegte Rang sieben. 2009 kehrte Dire Tune nach Boston zurück und es sah so aus, als ob sie ihren Titel verteidigen würde. Doch dieses Mal war es die Äthiopierin, die sich im Sprint geschlagen geben musste. Nur eine Sekunde schneller war im engsten Frauen-Finish der Boston-Marathon-Geschichte die Kenianerin Salina Kosgei. Im Sommer 2009 startete Dire Tune dann beim WM-Marathon in Berlin, kam aber nicht über Rang 23 hinaus.

Nach sechs Marathonläufen in weniger als zwei Jahren (2008 und 2009) wählte Dire Tune 2010 eine sicherlich vernünftigere Planung. Das Rennen in Frankfurt wird ihr erstes über die klassische Distanz in diesem Jahr sein. Sie lief stattdessen zuvor ein paar Halbmarathonrennen sowie kürzere Distanzen. Mit einer starken Leistung will sie am 31. Oktober zurück in die Erfolgsspur im Marathon.

Im Gegensatz zu Dire Tune feierte Zivile Balciunaite ihren größten Erfolg erst in diesem Sommer. Souverän rannte die 31-Jährige in Barcelona zum Marathon-EM-Gold in 2:31:14. Genau drei Monate später will sie in Frankfurt ihre starke Meisterschafts-Form mit einer schnellen Zeit bestätigen. Der persönliche Rekord der Litauerin steht bei 2:25:15 Stunden. Mit dieser Zeit war sie 2005 Zweite in Tokio. Seitdem war Zivile Balciunaite EM-Vierte 2006 und überzeugte beim Olympia-Rennen in Peking als Elfte 2008. Allerdings wird es am 31. Oktober bereits ihr vierter Marathon in diesem Jahr sein.

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