Sunrise to Sunset 2016

Überwältigendes Naturerlebnis im Norden der Mongolei

Beim Trail-Abenteuer Sunrise to Sunset tauchten die Läufer tief in die mongolische Natur ein. Bei den Rennen über Marathon und 100 km mussten etliche Höhenmeter bewältigt werden.

Mongolia Sunrise to Sunset 2016 – Die Bilder
Mongolia Sunrise to Sunset (Artikel) 2016

Weite Landschaft, die Berge im Hintergrund und ein paar Pferde – das ist die Kulisse für den Mongolia Sunrise to Sunset.

Bild: Khasar Sandag

Viel unberührte Natur bietet die Mongolei als der am dünnsten besiedeldste Staat der Erde und bietet damit ein einmaliges Terrain für den Mongolia Sunrise-to-Sunset Traillauf. Am 10. Oktober fand das Trailevent in der Nähe der russischen Grenze im Norden der Mongolei statt. Von der traumhaften Kulisse lies sich ein buntgemischtes, internationales Läuferfeld mit Vertretern aus über 21 Ländern anziehen. Sie hatten die Auswahl zwischen der klassischen Marathondistanz und einem 100-Kilometer Ultralauf.

Im Camp am Ufer des großen Hovsgol Sees entstand in der Wettkampfwoche eine einzigartige Atmosphäre – eine große, internationale Lauf-Familie! Der brasilianische Athlet Cicero Souza triumphierte auf der 100-km-Distanz in 12:59 Stunden. Die Britin Ruth Murdie war in 16:19 Stunden die schnellste Ultra-Dame. Auf der Marathon-Distanz sicherten sich die mongolischen Starter Tugldur Tselmegsaikhan und Purevchuluun Narmandakh den Sieg.

Startschuss in der Dunkelheit.

Bild: Khasar Sandag

Raus aus dem Alltag, rein in die Natur.

Die Hektik der modernen Welt könnte nicht weiter weg sein: Wilde Pferde, Yaks, unberührte Natur, einige schamanische „Owoos“ und vereinzelte mongolische Jurten. Seit 1999 treffen sich jedes Jahr Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt, um diese einzigartige Atmosphäre beim Mongolia Sunrise-to-Sunset (MS2S) aufzusaugen. Der MS2S gehört zweifellos zu den schönsten und unvergesslichsten Läufen der Welt. Edelweiß und Wildblumen soweit das Auge reicht, majestätische Berge, moorige Wälder und die „tiefblaue Perle der Mongolei“, der Hovsgol See, bilden die einzigartige Kulisse.

„Unser Wettkampf bietet ein spektakuläres Naturerlebnis vom Start bis zum Ziel – angefangen vom Single Trail am Seeufer bei Sonnenaufgang, über die beeindruckenden Gebirgspässe bis hin zu den vom Wind zerfurchten Tiefebenen und den ausgetrockneten Flussbetten“, sagt Nicolas Musy, Renndirektor des MS2S. Atemberaubend ist nicht nur die Aussicht, sondern auch der Wettkampf selbst: In der Marathondistanz wird ein kumulierter Höhenunterschied (Steigung und Gefälle) von 2.200 Metern bewältigt, beim 100-km-Ultra sind es mehr als 3.300 Meter. Musy: „Dennoch kann jeder mit einem starken Geist und genug Training diesen Marathon beenden. Wir erlauben dafür bis zu 18 Stunden.“

Mongolia Sunrise to Sunset 2016 Wildblumen

Bild: www.ms2s.org / Khasar Sandag

Die Strecke führt durch eine unberührte, sagenhaft schöne Landschaft.

Purer Naturgenuß zur Naturerhaltung.

Die Anmeldephase für den Mongolia Sunrise-to-Sunset 2017 hat bereits begonnen. Läufer, die Lust auf ein einzigartiges Mongolei-Erlebnis haben, können sich auf ms2s.org Reisepakete zu Frühbucherpreisen sichern. “Der Mongolai Sunrise-to-Sunset ist kein normaler Marathon oder Ultra-Lauf. Wir bieten eine ganze Woche voller Entdeckungen und Abenteuer”, erzählt Musy. Die Teilnehmer verbringen eine Woche in einem pittoresken Camp am Seeufer und schlafenin traditionellen mongolischen Jurten. In den Tagen vor und nach dem Lauf können die Teilnehmer eine ganze Reihe von Freizeitaktivitäten genießen: Reiten, Fischen, Kajak fahren, Bergsteigen oder Mountainbiken. Die Mongolia-Sunrise-to-Sunset-Woche findet vom 29. Juli bis 5. August 2017 statt, der Wettkampftag ist der 2. August.

Der Mongolia Sunrise to Sunset ist ein Nonprofit-Lauf. Alle Einnahmen werden dazu verwendet, den Hovsgol Nationalpark ursprünglich und sauber zu erhalten sowie die Kultur der Nomaden zu unterstützen. Organisiert werden die gemeinnützigen Tätigkeiten über die in Genf ansässige „ecoLeap foundation“. „Wir wollen diese unberührte Berggegend so schön erhalten, wie sie jetzt ist. Darum finanzieren wir Müllvermeidungsprojekte, engagieren Waldaufseher, schalten TV-Werbespots zur Bewusstseinsbildung und unterstützen Bildungsprojekte für die lokal ansässigen Familien und deren Kinder“, erklärt Renndirektor Nicolas Musy. Darüber hinaus unterstützt ecoLeap die nomadische Kultur. „Es ist nicht nur die unberührte Natur, die diesen Teil der Welt so speziell macht. Es ist auch die einzigartige Kultur der Nomaden und ihre Art zu leben. Die Nomaden sollen auch weiterhin stolz auf ihre Fähigkeiten und ihre Kultur sein!“

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