5. Mauritius-Marathon 2014

Traumstrand, Lagunen und Mangrovenwäldern

Am mystischen Berg Le Morne Brabant startete in der Morgendämmerung der Mauritius-Marathon. 70 Läufer gingen auf den anspruchsvollen Kurs durch das Inselparadies.

Mauritius-Marathon 2014 - Die Bilder

In der Morgendämmerung des 20. Juli fiel am Fuße des mystischen Berges Le Morne Brabant der Startschuss zum 5. Mauritius-Marathon. Etwa 70 Läufer aus 24 Nationen gingen auf die 42,195 km lange Strecke über die Insel, die für ihre weißen Traumstrände bekannt ist. Ihr Ziel sollte später der Strand von St. Felix sein.

Siegerehrung vor paradiesischer Sandstrand-Kulisse. Eva Offermann aus Deutschland gewann den Mauritius-Marathon 2014.

Bild: Veranstalter

Der anspruchsvolle Weg führte sie die Halbinsel Le Morne an farbenfrohen Bougainville-Hecken und am Golfplatz des Paradis-Hotels entlang. Über wellige Straßen ging es in der Morgensonne an Lagunen und Mangrovenwäldern vorbei bis zum Wendepunkt bei Petite Riviere Noire. Die Teilnehmer konnten dann einen letzten Blick auf den Morne Rempart, das „mauritische Matterhorn“ genießen, bevor sie zurück Richtung Süden liefen.

Bei Le Morne galt es, einen markanten Anstieg von knapp 40 Metern zu bezwingen, was für die Teilnehmer des Mauritius-Marathon sowohl eine Herausforderung als auch ein Highlight darstellte. Dann fiel die Strecke zum Indischen Ozean hin ab und zog sich durch verschlafene Dörfer und malerische Landschaften immer am Meer entlang Richtung Osten. Die letzten Kilometer zogen sich wellig und durchaus anstrengend bis zum Ziel am Strand von St. Felix, wo die Läufer durch den tollen Ausblick für ihre Anstrengungen entschädigt wurden.

Die Deutsche Eva Offermann gewinnt den Mauritius-Marathon

Bereits 2013 stand Eva Offermann aus Deutschland auf dem Siegertreppchen beim Mauritius-Marathon. In diesem Jahr konnte sie ihren Sieg mit einer Zeit von 3:12:43 Stunden wiederholen und ließ die Zweite Vanessa Bowman (RSA, 3:39:34) knapp 17 Minuten hinter sich. Dritte wurde die Norwegerin Gunn Marie Kjorsvik in 3:58:27.

Bei den Herren konnte sich der norwegische Marathon-Meister Martin Kjäll Ohlsson mit einer Zeit von 2:38:33 gegen Vishal Ittoo (MRI, 2:58:40) durchsetzen. Den dritten Platz belegte Aaron Bishop aus den USA mit 3:06:43 Stunden.