Tokio-Marathon 2012

Tokio statt Dubai

Statt seine Qualifikation in Dubai anzustreben, entschied sich Haile Gebrselassie für Tokio.

Es sprach dann viel dafür, dass Haile Gebrselassie auf der superflachen Strecke von Dubai, wo er bereits dreimal gewonnen hatte, die Olympia-Qualifikation in Angriff nehmen würde. Doch er entschied sich für Tokio, nachdem er den Japanern im vergangenen Jahr hatte absagen müssen. Das war sicherlich fair, aber vielleicht ein Fehler. Denn während Haile in der Heimat für Tokio trainierte, verhalfen die außergewöhnlich guten Wetterbedingungen in Dubai sieben seiner Landsleute zu Spitzenzeiten: Drei von ihnen kamen unter 2:05 Stunden ins Ziel, vier weitere liefen unter 2:06. Im, gemessen an der Breite der Spitze, besten Marathon aller Zeiten lief der drittbeste Äthiopier 2:04:54 – eine Zeit, die Haile Gebrselassie zuletzt 2008 bei seinem Weltrekord in Berlin (2:03:59) unterbieten konnte.

Es wird also eng für Haile Gebrselassie am Sonntag in Tokio, zumal der Kurs nicht zu den schnellsten gehört. „Ich freue mich auf den Tokio-Marathon. Aber die Strecke ist nicht leicht, sodass es eine große Herausforderung ist, eine gute Zeit zu erreichen. Und durch die tollen Resultate von Dubai ist die Olympia-Qualifikation natürlich noch schwerer geworden“, erklärte der zweifache 10.000-m-Olympiasieger. Immerhin, mit dem Wetter haben die Läufer voraussichtlich Glück, denn die Vorhersagen sind fast ideal. Das war in Tokio schon manches Mal anders in den vergangenen Jahren.

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