New-York-Marathon 2015

Titelverteidiger starten beim größten Marathon der Welt 2015

Die Kenianer Wilson Kipsang und Mary Keitany, die 2014 gewonnen hatten, stehen auch beim New-York-Marathon 2015 wieder an der Startlinie und ganz oben auf der Favoriten-Liste.

New-York-Marathon 2014 - Fotos
Wilson Kipsang Sieger New-York-Marathon 2014

Neuauflage eines Duells: Wilson Kipsang trifft in New York auf Lelisa Desisa.

Bild: photorun.net

Mit beiden Titelverteidigern wird am Sonntag der New-York-Marathon gestartet: Die Kenianer Wilson Kipsang und Mary Keitany gehören wiederum zu den ganz großen Favoriten. Beide treffen aber auf hochkarätige Konkurrenz, so dass mit spannenden Rennen zu rechnen ist. Der New-York-Marathon wird einmal mehr der weltweit mit Abstand größte Lauf über die 42,195 Kilometer sein. Erstmals erreichten 2013 im Central Park über 50.000 Läufer das Ziel bei einem Marathon. Vor zwei Jahren wurden genau 50.226 Finisher registriert, im vergangenen Jahr waren es 50.530. Am Sonntag ist bei dem Marathon-Spektakel mit einer ähnlichen Zahl zu rechnen.

Wilson Kipsang geht beim New-York-Marathon 2015 als Favorit an den Start

Kein anderer Herbst-Marathon ist in der Spitze so spektakulär besetzt wie New York. Wilson Kipsang ist nicht nur der Titelverteidiger in Manhattan sondern auch der schnellste Läufer auf der Startliste. 2013 stellte der inzwischen 33-Jährige in Berlin seine Bestzeit von 2:03:23 Stunden auf – die Zeit war damals ein Weltrekord. Im folgenden Jahr gewann Kipsang zunächst den London- und dann den New-York-Marathon. In diesem April war er dann Zweiter in London, doch bei den Weltmeisterschaften in Peking beendete der Kenianer im August das Rennen vorzeitig. „In Peking war es für mich zu heiß und zu schwül“, sagte Kipsang. Bezüglich seines New-York-Startes ist der ehemalige Weltrekordler optimistisch: „Ich habe gut trainiert und hoffe auf ein gutes Rennen.“

Lelisa Desisa und drei weitere Läufer mit Sieg-Ambitionen

Im vergangenen Jahr gewann Wilson Kipsang in New York vor Lelisa Desisa. Der Äthiopier ist auch am Sonntag wieder am Start. Er gewann im April zum zweiten Mal nach 2013 den Boston-Marathon. Desisa hat eine persönliche Bestzeit von 2:04:45 Stunden, allerdings wird New York bereits sein vierter Marathon in diesem Jahr. Noch zwei weitere Läufer weisen Bestzeiten von unter 2:05 Stunden auf: Yemane Tsegay (Äthiopien/2:04:48 Stunden) und Stanley Biwott (Kenia/2:04:55 Stunden). Doch vielleicht ist auch Geoffrey Kamworor der Mann, der zum großen Herausforderer von Wilson Kipsang wird. Der Kenianer, der eine Bestzeit von 2:06:12 Stunden aufweist, ist der amtierende Cross-Weltmeister und WM-Zweite über 10.000 Meter. Auch Marathon-Europameister Daniele Meucci (Italien) startet in New York.

Afrika-Rekordhalterin Mary Keitany trifft auf starke Konkurrenz

Bei den Frauen ist Kenias Afrika-Rekordlerin Mary Keitany (2:18:37 Stunden) die Titelverteidigerin und die schnellste Läuferin eines hochklassigen Feldes. Insgesamt haben neun Läuferinnen Bestzeiten von unter 2:25 Stunden. Und neben Mary Keitany sind noch zwei weitere dabei, die bereits unter 2:20 Stunden gelaufen sind: Die Äthiopierinnen Aselefech Mergia und Buzunesh Deba. Mergia meldete sich im Januar nach einer Babypause mit einem Sieg in Dubai zurück. Ihre Bestzeit steht bei 2:19:31 Stunden. Deba war zweimal Zweite in New York (2011 und 2013), außerdem Dritte in diesem Frühjahr in Boston. Sie hat eine Bestzeit von 2:19:59 Stunden.

Im Rennen um die 100.000-Dollar-Siegprämie könnten noch drei andere Läuferinnen eine Rolle spielen: Tigist Tufa gewann im April überraschend vor Mary Keitany den London-Marathon. Im August wurde die Äthiopierin, die eine Bestzeit von 2:21:52 Stunden aufweist, Sechste bei der WM. Es bleibt abzuwarten, ob sie jetzt schon wieder in Topform sein kann. Caroline Rotich gewann im April den Boston-Marathon. Die Kenianerin erreichte bisher eine Zeit von 2:23:22 Stunden. Ihre Landsfrau Priscah Jeptoo (2:20:14 Stunden) gewann vor zwei Jahren sowohl in London als auch in New York, doch an ihre Bestform konnte sie zuletzt nicht anknüpfen.

„Die Konkurrenz ist sehr stark. Ich werde alles geben, um meinen Titel zu verteidigen“, sagte Mary Keitany. „Mein Plan ist es, mit der Spitze mitzulaufen und nicht zu früh zu attackieren.“

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