Boston-Marathon

Titelverteidiger Mutai und Kilel starten erneut

Beide Titelverteidiger werden beim Boston-Marathon am 16. April an den Start gehen. Geoffrey Mutai hatte 2011 in 2:03:02 Stunden gesiegt, der schnellsten Zeit aller Zeiten.

Geoffrey Mutai und Caroline Kilel nach dem Boston-Marathon

Die Titelverteidiger Geoffrey Mutai und Caroline Kilel wollen in Boston weitere Trophäen sammeln.

Bild: photorun.net

Die Kenianer Geoffrey Mutai und Caroline Kilel wurden für das Traditionsrennen Boston-Marathon, das zum 116. Mal stattfinden wird und in diesem Jahr die World Marathon Majors (WMM)-Saison eröffnet, verpflichtet. Damit starten beide Titelverteidiger. Dies gaben die Veranstalter der Boston Athletic Association (BAA) bekannt.

Geoffrey Mutai war im vergangenen Jahr auf dem Bostoner Kurs von Hopkinton ins Stadtzentrum mit 2:03:02 Stunden die schnellste Zeit aller Zeiten gelaufen. Aufgrund der Streckenbeschaffenheit können die Boston-Ergebnisse jedoch nicht als Rekorde anerkannt werden, so dass Patrick Maukau (Kenia/2:03:38) der Weltrekordler ist. Geoffrey Mutai hatte dann im vergangenen November in New York mit dem famosen Streckenrekord von 2:05:06 Stunden bewiesen, dass seine Boston-Zeit kein Zufall war.

Ein halbes Dutzend Landsleute sowie ein Äthiopier gelten am 16. April als schärfste Konkurrenten für Geoffrey Mutai. Der Mann mit der zweitschnellsten Bestzeit ist Gebre Gebremariam. Der Äthiopier wurde im denkwürdigen Boston-Rennen 2011 Dritter in 2:04:53 Stunden. Sechs Kenianer werden zudem am traditionellen Montags-Termin an den Start gehen, die Bestzeiten von unter 2:06:30 aufweisen: Levy Matebo, der im vergangenen Oktober in Frankfurt als Zweiter 2:05:16 erreichte, der aktuelle Rotterdam-Marathon-Sieger Wilson Chebet (Bestzeit: 2:05:27), der Boston-Marathon-Sieger von 2010, Robert Kiprono Cheruiyot (2:05:52), Laban Korir (2:06:05), Wesley Korir (2:06:15) und Bernard Kipyego (2:06:29).

Auch die Boston-Siegerin des vergangenen Jahres lief damals ihre Bestzeit: Caroline Kilel gewann ein dramatisches Rennen in 2:22:36 Stunden mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Desiree Davila (USA). Während die US-Amerikanerin dieses Mal nicht am Start sein wird, wurden drei Athletinnen verpflichtet, die schnellere Bestzeiten als die kenianische Titelverteidigerin aufweisen können: Die aktuelle Dubai-Marathon-Siegerin Aselefech Mergia (2:19:31), Galina Bogomolova (Russland/2:20:47) und die Frankfurt-Marathon-Siegerin Mamitu Daska (Äthiopien/2:21:59). Acht weitere Läuferinnen mit Bestzeiten von unter 2:25 werden am 16. April in Boston starten.

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