Frauen-Marathon Osaka 2015

Tetiana Gamera gelingt der Hattrick

Zum dritten Mal in Folge hat Tetiana Gamera den Osaka-Marathon gewonnen. Bei diesem reinen Frauen-Eliterennen lief sie mit 2:22:09 Stunden einen neuen ukrainischen Rekord.

Tetiana Gamera

Tetiana Gamera gewann zum dritten Mal den Osaka-Marathon.

Bild: photorun.net

Tetiana Gamera siegte am Sonntag, den 25.1. beim Osaka-Marathon zum dritten Mal in Folge. Bei dem reinen Frauen-Eliterennen stellte die Ukrainerin mit hochklassigen 2:22:09 Stunden zudem einen nationalen Rekord auf. Die bisherige ukrainische Bestmarke hielt Olena Shurhno mit 2:23:32. Gamera, die bei den Olympischen Spielen in London 2012 mit einem fünften Platz im Marathon überrascht hatte, ist aber nicht die erste Läuferin, der in Osaka ein Hattrick gelang. Die Rumänin Lidia Simon siegte von 1998 bis 2000 ebenfalls dreimal. Sogar vier Osaka-Triumphe kann Katrin Dörre-Heinig vorweisen, allerdings nicht hintereinander. Sie gewann 1984, ’91, ’96 und ’97.

Die 31-jährige Tetiana Gamera setzte sich in Osaka frühzeitig an die Spitze des Feldes, in dem allerdings starke afrikanische Konkurrentinnen fehlten. Lediglich die Japanerin Risa Shigetomo konnte der Ukrainerin zunächst folgen. Nachdem das Duo die Halbmarathonmarke in 1:11:15 Stunden passiert hatte, setzte sich die Ukrainerin mit einer Tempoverschärfung von Shigetomo ab. Gamera gelang es dann, die zweite Hälfte schneller zu laufen als die erste.

Gamera läuft zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Osaka-Marathons

Wie der „Japan Running News Blog“ berichtet, gab es in der Geschichte des Osaka-Marathons nur einmal eine schnellere Siegerzeit: 2003 gewann Mizuki Noguchi auf einem allerdings schwereren Kurs mit 2:21:18 Stunden. Ein Jahr später wurde die Japanerin in Athen Olympiasiegerin. Eine Läuferin eines solchen Kalibers haben die Japaner eineinhalb Jahren vor den Spielen in Rio nicht.

Sieben Läuferinnen liefen unter 2:30 Stunden beim Osaka-Marathon

Hinter Tetiana Gamera belegte in Osaka die inzwischen 38-jährige Jelena Prokopcuka (Lettland) mit 2:24:07 Stunden Rang zwei. Dritte wurde Shigetomo in 2:26:39 vor Yuko Watanabe (Japan), die nach 2:28:36 im Ziel war. Drei weitere Japanerinnen blieben noch unter 2:30 Stunden: Chieko Kido wurde Fünfte in 2:29:08, gefolgt von Rika Shintaku (2:29:27) und Mari Ozaki (2:29.56).

Einen parallel gestarteten Halbmarathon gewann die Kenianerin Sally Chepyego mit einem Streckenrekord von 69:43 Minuten.

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