Das Marathonjahr 2010

Stürmischer Herbst

Das Marathonjahr 2010

Caroline Cheptanui Kilel gewann den Frankfurt-Marathon in 2:23:25 Stunden.

Bild: Norbert Wilhelmi

Nach einem starken Frühjahr kam im Herbst noch einmal kräftig Bewegung in die Bestenlisten – nicht nur wegen Shobukhovas Auftritt in Chicago. Besonders bemerkenswert sind die Leistungen aus Toronto. Beim dortigen Waterfront-Marathon, der international eigentlich nur in der zweiten Liga spielt, sorgten gleich drei Frauen für einen Paukenschlag. Sharon Jemutai Cherop (Kenia, 2:22:43), Tirfi Tsegaye (Äthiopien, 2:22:44) und Merima Mohammed (Äthiopien, 2:23:06) belegen mit ihren Zeiten die Plätze fünf bis sieben in der Weltjahresbestenliste.

Die schnellsten Zeiten auf deutschem Boden kamen wie auch bei den Männern nicht in Berlin, sondern beim Frankfurt-Marathon zustande. In der Mainmetropole

gewann die Kenianerin Caroline Cheptanui Kilel in 2:23:25 Stunden vor Dire Tune aus Äthiopien, die in 2:23:44 Stunden Zweite wurde – Platz neun und zehn in der Weltjahresbestenliste. Insgesamt ist eine deutliche Zunahme der Leistungsdichte im Frauenmarathon zu beobachten. 2010 blieben 21 Läuferinnen unter 2:25 Stunden. Im Vorjahr waren es nur acht gewesen.

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Die schnellsten Marathonläuferinnen 2010