WM in Südkorea

Stars sagen ab

Auch aufgrund der extremen Wetterbedingungen verzichten eine Reihe von Topläufern von vornherein auf das Marathonrennen in Daegu. Die kenianischen Funktionäre mussten hinnehmen, dass ihre besten Athleten nicht bei der WM sondern bei den lukrativen Herbst-Marathonläufen laufen wollen. Die zunächst Anfang Mai nominierten Geoffrey Mutai (Boston-Sieger), Moses Mosop (2. in Boston), Emmanuel Mutai (London-Sieger) oder auch die London-Siegerin Mary Keitany sagten ebenso wie eine Reihe weiterer Landsleute ab. Trotzdem ist das Marathon-Team von Kenia noch enorm stark und stellt mehrere Favoriten im Rennen um das WM-Gold.


Neben Abel Kirui, der eine Bestzeit von 2:05:04 Stunden aufweist, sind aus Kenias Team voraussichtlich besonders Eliud Kiptanui und Vincent Kipruto zu beachten. Kiptanui gewann 2010 als Newcomer den Prag-Marathon bei warmen Temperaturen mit 2:05:39 Stunden. Kipruto war 2010 in Rotterdam Dritter und lief in diesem Jahr bei dem Rennen auf Rang zwei. Beide Male blieb er deutlich unter 2:06 Stunden: 2:05:13 vor einem Jahr und 2:05:33 in diesem Frühjahr. Ebenfalls gute Chancen haben David Barmasai, der Überraschungs-Gewinner des Dubai-Marathons 2011 mit 2:07:18 Stunden, und Benjamin Kiptoo, der im April den Paris-Marathon in 2:06:31 gewann.

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