Olympiaqualifikation

Starke Konkurrenz für Radcliffe

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Bild: photorun

Ein echter Coup ist den Veranstaltern des BMW Berlin-Marathon mit der Verpflichtung von Paula Radcliffe gelungen. „Wir sind sehr froh, dass wir sie verpflichten konnten. Es war schon lange mein Ziel, Paula in Berlin an den Start zu bringen. Denn sie ist die Läuferin, die uns von den ganz Großen bisher fehlte“, sagte Mark Milde, der Race-Direktor des Rennens. Radcliffe wird zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem deutschen Straßenlauf starten. Nach diversen Verletzungsproblemen in den vergangenen Jahren geht es für Paula Radcliffe darum, sich auf der schnellen Berliner Strecke mit einem guten Rennen zurückzumelden. Der Weltrekord wird am Sonntag kein Thema sein, doch eine Zeit im Bereich von 2:20 Stunden – vielleicht sogar der Kursrekord von Mizuki Noguchi (Japan/2:19:12) – könnten ein Ziel sein.

Bereits für die Olympischen Spiele 2012 qualifiziert ist Irina Mikitenko, da sie die Norm im Frühjahr in London deutlich unterboten hat (2:24:24). Doch nach Verletzungsproblemen im vergangenen Jahr möchte die 39-Jährige vor heimischem Publikum eine Topleistung zeigen.

Radcliffe und Mikitenko treffen auf starke Konkurrenz: Neben den drei Russinnen Lidiya Grigoryeva (Bestzeit: 2:25:10), Tatyana Petrova (2:25:53) und der amtierenden Europameisterin Nailya Yulmanova (2:26:05), der Rumänin Lidia Simon (2:22:54) sowie den Italienerinnen Rosaria Console (2:26:45) und Anna Incerti (2:27:33) wird besonders Florence Kiplagat zu beachten sein. 2009 war die Kenianerin Cross-Weltmeisterin, 2010 gewann sie die Halbmarathon-WM. Bei ihrem Marathon-Debüt auf der hügeligen Strecke in Boston gab sie im April auf. Nun nimmt Florence Kiplagat einen zweiten Anlauf in Berlin.

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Beide Weltrekordler in Berlin