Dubai-Marathon

Starke Konkurrenz für Moses Mosop

Kenias Marathon-Hoffnung Moses Mosop trifft beim Standard Chartered Dubai-Marathon am 25. Januar auf hochkarätige Konkurrenz.

Mamitu Daska

Mamitu Daska, hier nach ihrem Sieg beim BMW Frankfurt-Marathon 2011, startet am kommenden Freitag in Dubai.

Bild: photorun.net

Kenias Marathon-Hoffnung Moses Mosop trifft beim Standard Chartered Dubai-Marathon am 25. Januar auf hochkarätige Konkurrenz. Zu seinen Gegnern zählt auch jener Läufer, der ihm bei seinem letzten Marathonrennen in Rotterdam die Show gestohlen hatte: Yemane Tsegay (Äthiopien) gewann im vergangenen April in Holland mit hochklassigen 2:04:48 Stunden. Moses Mosop, der eine Bestzeit von 2:03:06 Stunden aufweist, musste sich damals mit Rang drei in 2:05:03 zufrieden geben. Seinen persönlichen Rekord war er 2011 in Boston gelaufen. Da die Strecke in den USA ein zu starkes Gefälle aufweist, können die dort gelaufenen Zeiten jedoch nicht als Rekorde anerkannt werden.

Auch die Verpflichtung von zwei starken Landsleuten von Moses Mosop gaben die Veranstalter des Dubai-Marathons bekannt: Martin Lel und David Barmasai. Lel war im vergangenen Jahr als einer der großen Favoriten ins Rennen gegangen. Dann jedoch gab der inzwischen 34-Jährige auf. Als Zweiter des London-Marathons meldete sich Martin Lel im April 2012 zurück. David Barmasai sorgte vor zwei Jahren in Dubai für eine Sensation, als er das hochkarätig besetzte Rennen gewann. Der kenianische Nobody steigerte seine Bestzeit dabei um über drei Minuten auf 2:07:18 Stunden.

Drei äthiopische Läuferinnen haben voraussichtlich die besten Chancen im Rennen um die Siegprämie von 200.000 US-Dollar: Tirfi Tsegaye gewann im vergangenen Jahr zunächst den Paris-Marathon und steigerte sich anschließend in Berlin als Zweite auf 2:21:19 Stunden. Ihre Trainingspartnerin Koren Jelela geht mit einer Bestzeit von 2:22:43 Stunden ins Rennen. Der persönliche Rekord von Mamitu Daska steht bei 2:21:59. Diesen lief die Äthiopierin 2011 in Frankfurt.