Sieben rennen unter 2:08

Spitzenzeiten beim Amsterdam Marathon

Einmal mehr hochklassige Resultate produzierte der Amsterdam Marathon im Männerrennen.

Amsterdam Marathon

Durch das Marathontor verlassen die Läufer das Olympiastadion in Amsterdam, denn der Start findet auf der Tartanbahn statt.

Bei sehr guten Witterungs- bedingungen siegte überraschend Emmanuel Mutai in der zweitschnellsten Zeit des Jahres. Der Kenianer kam nach 2:06:29 Stunden ins Ziel im Amsterdamer Olympiastadion und verbesserte dabei seinen persönlichen Rekord gleich um gut sechseinhalb Minuten. Nur Haile Gebrselassie war bisher in diesem Jahr schneller. Der Äthiopier hatte beim Berlin Marathon mit 2:04:26 Stunden einen Weltrekord aufgestellt.

Auf Platz Nummer drei der Jahresweltbestenliste 2007 lief Richard Limo in Amsterdam. Bei seinem Debüt rannte der Kenianer als Zweiter starke 2:06:45. Ein Sprintduell gab es um Platz drei. Hier siegte James Rotich (Kenia) in 2:07:12 Stunden vor seinem zeitgleichen Landsmann Paul Kirui. Insgesamt sieben Athleten blieben in Amsterdam unter 2:08 Stunden.

Amsterdam ist auch bei den Frauen ein gutes Pflaster für ein Debüt. 2002 hatte hier Gete Wami (Äthiopien) gewonnen, die vor kurzem zum zweiten Mal in Folge beim Berlin Marathon siegte und in der Serie der World Marathon Majors (WMM) die Führung übernommen hat. Dieses Mal gewann Magdaline Chemjor (Kenia) auf der flachen Strecke in Holland. Sie lief 2:28:16 Stunden und hatte fast zwei Minuten Vorsprung auf die Polin Dorota Gruca (2:30:10). Dritte wurde die Äthiopierin Ayelech Worku mit 2:30:15.