Kenianische Dominanz

Spitzengruppe war auf Weltrekordkurs

Haile Gebrselassies Weltrekord sollte gejagt werden. Nach 15 Kilometern war das Spitzenfeld auf Kurs.

Haile Gebrselassie

Sein Weltrekord wurde gejagt. Haile Gebrselassie lief 2008 in Berlin 2:03:59 Stunden.

Bild: Norbert Wilhelmi

Sieben Läufer mit Bestzeiten zwischen 2:05:13 und 2:06:33 Stunden waren in Rotterdam am Start. Noch nie war das Feld bei dem Traditionsrennen in der Spitze derart stark besetzt. In Holland sprach man von den "Magnificent Seven".

Wie geplant wurde die Gruppe im Weltrekordtempo durch den ersten Abschnitt des Rennens geführt. Zu den Pacemakern zählte unter anderen der Weltklasse-Halbmarathonläufer Sammy Kitwara (Kenia).

Doch wahrscheinlich begannen die kenianischen und äthiopischen Topfavoriten das Rennen etwas zu schnell. Die 5-, 10- und 15-km-Zwischenzeiten wurden mit 14:38 Minuten, 29:09 und 43:49 gestoppt. Dieses Tempo lief nicht mehr nur auf die Weltrekordzeit von Haile Gebrselassie hinaus, sondern es hätte für ein Ergebnis von knapp über 2:03 Stunden gereicht – also fast eine Minute schneller als die Bestzeit des Äthiopiers!

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Hohes Anfangstempo sprengt Spitzengruppe


Rotterdam

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