Gamera-Shmyrko siegte

Spannung beim Osaka-Marathon

Tetyana Gamera-Shmyrko entschied den Osaka-Marathon 2013 auf dem letzten Kliometer für sich und siegte in 2:23:58 Stunden.

Osaka-Marathon

Tetyana Gamera-Shmyrko beim Zieleinlauf in Osaka.

Bild: photorun.net

Tetyana Gamera-Shmyrko gewann am 27. Januar den Osaka-Marathon. Bei dem reinen Frauen-Elitelauf in Japan stellte die Ukrainerin dabei zum dritten Mal in Folge eine persönliche Bestzeit auf.

Die 29-Jährige, die im vergangenen Jahr als Fünfte beim olympischen Marathon in London überrascht hatte, triumphierte in 2:23:58 Stunden, nachdem sie erst in der Schlussphase des Rennens die bis dahin führende Kayoko Fukushi überholt hatte. Die Japanerin wurde Zweite mit 2:24:21 vor ihrer Landsfrau Yuko Watanabe, die nach 2:24:21 im Ziel war. Beide liefen in Osaka persönliche Bestzeiten. Mari Ozaki (Japan/2:26:41) und Lisa Weightman (Australien/2:29:09) blieben auf den Rängen vier und fünf ebenfalls noch unter 2:30 Stunden.

Bei guten Wetterbedingungen hatte Kayoko Fukushi an der 25-km-Marke die Führung übernommen und sich bald darauf von ihren Konkurrentinnen abgesetzt. Als nach 30 km die letzte Tempomacherin aus dem Rennen ging, lag Kayoko Fukishi auf Kurs für eine Zeit von 2:22 Stunden. Fünf Kilometer vor dem Ziel betrug ihr Vorsprung, so berichtet Brett Larner auf seiner Internetseite Japan Running News, rund 140 Meter. Doch dann brach die Japanerin ein und Tetyana Gamera-Shmyrko holte auf. Weniger als einen Kilometer vor dem Ziel zog die Ukrainerin vorbei und die Entscheidung war gefallen. Japans Olympiasiegerin von Athen 2004, Mizuki Noguchi, hatte krankheitsbedingt auf den Start in Osaka verzichten müssen.

Tetyana Gamera-Shmyrko erzielte in Japan eine Zeit, mit der sie zur europäischen Spitze zählt. Im vergangenen Jahr liefen nur fünf Europäerinnen Zeiten unter 2:24 Stunden. Tetyana Gamera-Shmyrko lief ihren ersten Marathon vor zwei Jahren und belegte dann bei den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea) Rang 15. Im vergangenen Jahr war sie Zweite in Osaka mit 2:24:46, dann steigerte sie sich in London bei Olympia auf 2:24:32. Nur um 26 Sekunden verpasste die Ukrainerin nun den nationalen Rekord, den Olena Shurhno im vergangenen Jahr in Berlin mit 2:23:32 aufgestellt hatte.