London-Marathon 2016

Spannender Dreikampf in London erwartet

In London trifft Eliud Kipchoge wieder auf seine Landsleute Dennis Kimetto und Wilson Kipsang. Bereits 2015 kämpften die drei Spitzenläufer um den Sieg.

London-Marathon 2013 - Bilder
Kipchoge Kipsang und Kimetto

Neuauflage eines Dreikampfes: Im vergangenen Jahr gewann Eliud Kipchoge vor seinen Landsleuten Wilson Kipsang und Dennis Kimetto.

Bild: Virgin Money London Marathon

Wieder spannender Dreikampf beim London-Marathon erwartet

Fast eine Viertelmillion Läufer bewarben sich für den 24. April in London um eine Startnummer. Das zeigt die enorme Popularität dieses Rennen, das traditionell so eng wie kein anderer Lauf mit dem Charity-Gedanken verknüpft ist. Gut 65 Millionen Euro kamen zuletzt an Spenden beim London-Marathon zusammen. Vorjahressieger Eliud Kipchoge trifft wie im Vorjahr auf Weltrekordler Dennis Kimetto und den zweifachen London-Sieger und früheren Weltrekordler Wilson Kipsang (alle Kenia). 2015 war Kipsang Zweiter und Kimetto Dritter.

Nach einer verletzungsbedingten Pause von rund 15 Monaten startet Kenenisa Bekele (Äthiopien) nun erstmals beim London-Marathon, wo es für die besten Kenianer und Äthiopier auch um die Olympia-Qualifikation geht. Für die Kenianer ist es mit Blick auf Rio eine Art Ausscheidungsrennen, da auch der New-York-Marathon-Sieger Stanley Biwott im Rennen ist. Will sich Bekele bei seinem Comeback für den olympischen Marathon qualifizieren, müsste er wohl entweder gewinnen oder als bester Äthiopier seinen persönlichen Rekord von 2:05:04 Stunden unterbieten. Gespannt sein darf man, was Deutschlands Marathon-Rekordler Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg/2:08:33) in diesem Feld erreichen kann.

Bei den Frauen muss sich die Überraschungssiegerin des vergangenen Jahres, Tigist Tufa (Äthiopien), erneut mit der zweifachen London-Siegerin Mary Keitany, der Berlin-Marathon-Siegerin Gladys Cherono und der Halbmarathon-Weltrekordlerin Florence Kiplagat (alle Kenia) auseinandersetzen. Auch hier geht es um olympische Startplätze.

Daten und Favoriten

World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: rd. 50.000
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.london-marathon.co.uk
Siegprämie: 55.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 313.000 Dollar

Streckenrekorde:
2:04:29 – Wilson Kipsang (KEN/2014)
2:15:25 – Paula Radcliffe (GRB/2003/WR)

Topathleten und Bestzeiten

Männer: Dennis Kimetto (KEN/2:02:57), Wilson Kipsang (KEN/2:03:23), Eliud Kipchoge (KEN/2:04:00), Stanley Biwott (KEN/2:04:55), Kenenisa Bekele (ETH/2:05:04), Tilahun Regassa (ETH/2:05:27), Abera Kuma (ETH/2:05:56), Samuel Tsegay (ERI/2:07:28), Ghirmay Ghebreslassie (ERI/2:07:47), Amanuel Mesel (ERI/2:08:17), Serhiy Lebid (UKR/2:08:32), Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg/2:08:33), Tewelde Estifanos (ERI/2:09:16), Ghebrezgiabhier Kibrom (ERI/2:09:36), Vitaliy Shafar (UKR/2:09:58), Bedan Karoki (KEN/Debüt)

Frauen: Mary Keitany (KEN/2:18:37), Gladys Cherono (KEN/2:19:25), Aselefech Mergia (ETH/2:19:31), Florence Kiplagat (KEN/2:19:44), Mare Dibaba (ETH/2:19:52), Priscah Jeptoo (KEN/2:20:14), Feyse Tadese (ETH/2:20:27), Jemima Sumgong (KEN/2:20:41), Tigist Tufa (ETH/2:21:52), Jessica Augusto (POR/2:24:25), Volha Mazuronak (BLR/2:25:36), Rkia El Moukim (MAR/2:26:33), Diana Lobacevske (LTU/2:28:03), Sonia Samuels (GBR/2:28:04), Freya Ross (GBR/2:28:10)

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