Wintermarathon Husum

Sonnenschein und Neuschnee in Husum

Der erneute Wintereinbruch mit glatten Straßen sorgte für geringe Teilnehmerzahlen beim Wintermarathon in Husum.

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Neuschnee im März in Norddeutschland!

Bild: Lange

Obwohl das für den Husum Marathon traditionelle nasskalte Wetter ausblieb, kamen die Läufer nur in reduzierter Zahl. Tief "Yve“ hatte mit seinem Neuschnee Norddeutschlands Straßen in eine Rutschbahn verwandelt, so dass sich so manch einer spontan dazu entschlossen hatte, dem erneuten Wintereinbruch aus dem Weg zu gehen und lieber gemütlich zu Hause auf dem Laufband zu trainieren.

Währenddessen erfreuten der strahlende Sonnenschein, blauer Himmel, nahezu Windstille und fast perfekt geräumte Wege das Gemüt der, trotz widriger Witterungsverhältnisse angereisten, Läufer. Die rund 150 angetretenen Marathonis mussten nur hier und da über Schneematschpfützen hüpfen.

Die Wendepunktstrecke führte auf Radwegen entlang der Bundesstraßen über Arlewatt, Ahrenshöft, Bohmstedt und Drelsdorf nach Breklum und zurück. Während des Laufes gab es Tee, Bananen und Kekse, nach dem Lauf wurden Bier und traditionell Labskaus gereicht. Nicht-Norddeutsche bekamen auch Lasagne. Wer unbedingt am Marathon teilnehmen wollte, der nahm auch eine weite Anreise bei Schnee in Kauf. Die Japanerin Eriko Niki schloss ihre zweiwöchige Deutschlandreise mit dem Husum Marathon ab und absolvierte den ersten ihrer bereits 20 gelaufenen Marathons im Schnee.

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Die Läufer erwartete eine traumhafte Winterkulisse.

Die zahlreich vertretenen Dänen schlugen vor, den Wintermarathon im nächsten Jahr in ihr Land zu verlegen, da von dort sowieso die meisten Teilnehmer kämen und die Anreise für den Großteil somit kürzer ausfallen würde.

Bei den Männern siegte Stefan Knop in 2:56:04. Als beste Frau kam eine halbe Stunde später die Japanerin Eriko Niki mit einer Zeit von 3:28:02 ins Ziel.

Ergebnisse unter lav-husum.de