Training

Sie sind einfach nur total gestresst und müde

Bei solchen Gefühlen sollten Sie alle belastenden Laufeinheiten durch Wohlfühlläufe ersetzen.

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Sie sollten mindestens acht Stunden pro Nacht schlafen, um das Training ausgeruht beginnen zu können.

Bild: Mickey Duzyj

Schon beim Lesen Ihres Trainingsplans für die letzten Wochen vor dem Marathon wird Ihnen ganz anders, und wenn Sie daran denken, dass heute Tempoläufe und am Wochenende ein Tempodauerlauf auf dem Programm stehen, überkommt Sie alles andere als Freude, denn Sie sind einfach nur fix und fertig? Klarer Fall: Streichen Sie ab sofort für zehn Tage alle harten, belastenden Laufeinheiten, egal ob schnell oder lang, und ersetzen Sie sie durch lockere Wohlfühlläufe von 30 bis 60 Minuten Dauer. Sofern Sie in diesem Zeitraum feststellen, dass Sie doch wieder Lust auf eine Be­lastung haben, dann legen Sie sofort los. Aber versuchen Sie auf keinen Fall, das „verpasste“ Training nach­zu­holen, sondern machen Sie einfach dort im Plan weiter, wo Sie wären, wenn alles normal gelaufen wäre.

Übrigens: Wir verdonnerten Marion Bak­ken zusätzlich zu mindestens acht Stunden Schlaf pro Nacht – und sei es unter Zuhilfenahme einer (halben) Schlaftablette. Außerdem lohnt es sich, noch einmal gewissenhaft seine Ernährung zu überdenken: Ist sie wirklich den hohen Laufumfängen angepasst, bie­tet sie also einen ausgewogenen Mix aus Kohlenhydraten und Eiweiß?

Und nicht zuletzt die Sinnfrage: Machen Sie es wie Marion, die die Stresssituation zum Anlass nahm, darüber nachzudenken, warum sie überhaupt lief: „Ich hatte mal ­damit angefangen, weil es mir Spaß machte, und nicht, weil ich immer neue Bestzeiten aufstellen wollte.“

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