New York Marathon 2014

Showdown in New York

Beim New York-Marathon kommt es zum Duell der Marathonstars Wilson Kipsang und Geoffrey Mutai. Es geht zwar nicht um den Weltrekord, dafür aber um viel Prestige.

Wilson Kipsang

Weltrekordhalter Wilson Kipsang bei seinem Sieg in London 2014.

Bild: photorun.net

Der am besten besetzte Herbst-Marathon wird am ersten November-Sonntag in New York gestartet. Bei den Männern kommt es zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Aufeinandertreffen zwischen Weltrekordler Wilson Kipsang (2:03:23 Stunden) und seinem kenianischen Landsmann Geoffrey Mutai, dem schnellsten Marathonläufer aller Zeiten. Auf der nicht rekord-konformen Strecke von Boston war Mutai 2011 2:03:02 gelaufen. In London im April gewann Kipsang, Mutai lief auf Platz sechs. Doch die Form der letzten Wochen spricht eher für Mutai, der in New York mit 2:05:06 zudem Streckenrekordler ist und als Titelverteidiger an den Start geht. Kipsang musste zuletzt beim Halbmarathon am Wörthersee in Österreich verletzungsbedingt aufgeben. Mutai dagegen lief in Prag über 10 km erstklassige 27:32 Minuten. Doch Kipsang in einem Marathon zu schlagen, ist auch für Mutai nicht einfach. Sieben Athleten mit Bestzeiten von unter 2:07 Stunden stehen bisher auf der New Yorker Startliste. Hinzu kommen Olympiasieger Stephen Kiprotich (Uganda) und Boston-Sensationssieger Meb Keflezighi (USA).

Mary Keitany startet in New York

Bei den Frauen sind drei Läuferinnen dabei, die bereits unter 2:20 Stunden gelaufen sind: Mary Keitany (2:18:37), Weltmeisterin Edna Kiplagat (beide Kenia/2:19:50) und Buzunesh Deba (Äthiopien/2:19:59). Sie treffen auf die Titelverteidigerin Priscah Jeptoo (Kenia/2:20:14). Keitany wird ihren ersten Marathon nach einer Babypause laufen, zeigte jedoch vor kurzem beim Halbmarathon in Newcastle glänzende Form. In 65:39 erreichte sie die zweitschnellste Zeit aller Zeiten über die „halbe Distanz“ und brach den Streckenrekord von keiner geringeren als Paula Radcliffe, der britischen Marathon-Weltrekordlerin. Vielleicht fällt in New York der bereits elf Jahre alte Kursrekord von 2:22:31, den die Kenianerin Margaret Okayo aufstellte. Nicht ausgeschlossen erscheint, dass auch Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) noch auf der New Yorker Startliste auftauchen wird.

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