Enschede-Marathon 2014

Schnelle Zeiten im Dauerregen

Über 5.000 Läufer starteten bei der 46. Ausgabe des ältesten Marathons der Niederlande in Enschede. Das Wetter war nicht auf ihrer Seite.

Enschede Marathon 2014 - Die Bilder
Enschede

Tempoarbeit bei strömenden Regen.

Bild: Catfun-Foto

Der Enschede Marathon ist der älteste Marathon der Niederlande. Am Sonntag, den 27. April 2014, fand er bereits zum 46. Mal statt. Schon 1947 standen Marathon-Läufer im niederländischen Enschede nahe der deutschen Grenze am Start.

Aktuell starteten insgesamt über 5.000 Läufer – 505 von ihnen erreichten das Ziel des Marathons. Neben der klassischen Marathondistanz wurden den Teilnehmern auch ein Halbmarathon-, ein 10-Kilometer- und ein 5-Kilometer-Rennen angeboten. Knapp 2.500 Läufer starteten über 21,1 Kilometer.

Für runnersworld.de war Wolfgang Steeg von Catfun-Foto mit seiner Kamera vor Ort. Eine Auswahl seiner schönsten Fotos finden Sie oberhalb dieses Artikels.

Mit dem Startschuss für die über 500 Marathonläufer stellte sich ein Dauerregen ein, der dafür sorgte, dass sich verhältnismäßig wenig Zuschauer an der Strecke einfanden. Die Marathonläufer mussten zwei 21,1 Kilometer lange Runden absolvieren. Gestartet wurde in der Innenstadt Enschedes. Auch umliegende Dörfer und der Stadtrand waren Teil der schnellen Strecke.

Spannendes Finale beim Enschede-Marathon 2014

Der Kenianer Elijah Sang und der Äthiopier Dowit Wolde dominierten das Rennen. Bis kurz vor Schluss blieb es spannend. Auf dem letzten Kilometer überholte Sang den bis dahin führenden Wolde und gewann mit einer Zeit von 2:10:21 Stunden. Wolde erreichte kurz nach ihm das Ziel in 2:10:42 Stunden. Auf den dritten Platz lief der mit der Startnummer 1 angetretene Debütant Abdi Nageeye in 2:11:33 Stunden eine Zeit, die ihn sehr zufriedenstellte.

Das Rennen der Frauen konnte Reina Visser für sich entscheiden. Sie erreichte das Ziel nach 2:42:06 Stunden. Ganze zehn Minuten später erreichten ihre Verfolgerinnen das Ziel: Zweite wurde Esmé Möricke (2:52:27) und Dritte Ingrid Prigge (2:52:45).