Köln-Marathon 2011

Sabrina Mockenhaupt und Samson Barmao überzeugten in Köln

Sabrina Mockenhaupt gewann mit 1:10:31 überzeugend den Halbmarathon in Köln. Über die volle Distanz siegte Samson Barmao in 2:08:56.

Sabrina Mockenhaupt

Sabrina Mockenhaupt gewinnt den Halbmarathon in Köln.

Bild: Köln-Marathon

Auf unterschiedlichen Strecken zeigten Sabrina Mockenhaupt und Samson Barmao die besten Leistungen beim Köln-Marathon, für den alle Wettbewerbe zusammengerechnet über 25.000 Meldungen registriert wurden. Die Läuferin der LG Sieg, die sich auf den Frankfurt-Marathon am 30. Oktober vorbereitet, gewann am Sonntag den Halbmarathon in 70:31 Minuten. Samson Barmao war bei warmen Wetterbedingungen im Marathon nach flotten 2:08:56 Stunden im Ziel.

Im Männerrennen erreichte eine große Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 64:05 Minuten. In der Folge verkleinerte sich diese deutlich. An der 30-km-Marke (Zwischenzeit: 1:31:18 Stunden) waren noch sechs Läufer an der Spitze. Bis zum 35-km-Punkt hatte sich ein Zweikampf zwischen den Kenianern Amos Mutai und Samson Barmao entwickelt. Cosmas Kigen hatte an dieser Stelle einen Rückstand von zwei Sekunden und verlor zunehmend an Boden. Bald darauf setzte sich Samson Barmao entscheidend ab. Trotz der Wärme stellte der Kenianer in Köln eine persönliche Bestzeit auf und blieb erstmals unter 2:09 Stunden. In 2:08:56 war er schließlich deutlich vor seinen Landsleuten Amos Mutai (2:09:35), Cosmas Kigen (2:09:43) und Kipsang Kipkemboi (2:13:05) im Ziel. Nur um 20 Sekunden verfehlte Barmao den Kölner Kursrekord.

Auch bei den Frauen dominierten die afrikanischen Topläuferinnen im Marathon. Hier ging der Sieg an die Äthiopierin Mekuria Aberume mit 2:32:24 Stunden. Zweiter wurde Kenias Alt-Meisterin Leah Malot in 2:32:55, Rang drei belegte Etalemahu Kidane (Äthiopien/2:34:44). Deutsche Topläufer waren weder bei den Männern noch bei den Frauen am Start.

Beim vorher gestarteten Halbmarathon stand Sabrina Mockenhaupt einmal mehr im Mittelpunkt. Praktisch konkurrenzlos gewann die 30-Jährige das Rennen in 70:31 Minuten, wobei sie die angepeilte Zeit von unter 70 Minuten verpasste und deutlich von ihrer Bestzeit (68:45) entfernt war. Allerdings befindet sich Sabrina Mockenhaupt mitten in der Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon. Platz zwei belegte die Äthiopierin Eleni Gebrehiwot in 72:22 Minuten.

Der Ukrainer Vitaly Rybak war der schnellste Halbmarathonläufer mit 65:26 Minuten. Er gewann vor Daniel Schmitt (Remscheid/66:32). Christian Glatting (TV Wattenscheid) verzichtete kurzfristig auf den Start.

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