Boston-Marathon

Sabrina Mockenhaupt überzeugte beim Boston-Marathon

Bevor die Bombenanschläge das Lauf-Festival stoppten, siegten Lelisa Desisa und Rita Jeptoo in Boston. Sabrina Mockenhaupt überzeugte als Zehnte.

Boston-Marathon 2013 - Die Fotos
Mockenhaupt beim Boston-Marathon

Sabrina Mockenhaupt im Ziel des Boston-Marathons 2013.

Bild: Thomas Wenning

Lelisa Desisa und Rita Jeptoo gewannen den 117. Boston-Marathon bevor Bombenanschläge das Lauf-Festival auf brutalste Art und Weise stoppten. Der Äthiopier, der erst kurzfristig noch in das Boston-Elitefeld gerückt war, lief 2:10:22 Stunden. Für den 23-Jährigen war es bereits der zweite große Marathonsieg in diesem Jahr. Im Januar hatte er den Dubai-Marathon in der nach wie vor aktuellen Jahresweltbestzeit von 2:04:45 gewonnen. Zweiter wurde in Boston bei guten Wetterbedingungen der kenianische Marathon-Debütant Micah Kogo. Der frühere 10-km-Weltrekordler lief 2:10:27. Hinter ihm folgte Gebre Gebremariam (Äthiopien) als Dritter in 2:10:30 vor dem überraschend starken US-Amerikaner Jason Hartmann (2:12:12).

Rita Jeptoo gewann zum zweiten Mal nach 2006 den Boston-Marathon. Die 32-jährige Kenianerin lief 2:26:25 Stunden. Zweite wurde Meseret Hailu (Äthiopien/2:26.58), Rang drei belegte die Titelverteidigerin Sharon Cherop (Kenia/2:27:01). Auch bei den Frauen ging Rang vier an die USA: Shalane Flanagan war nach 2:27:08 im Ziel.

Beachtlich hielt sich Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) bei ihrem ersten Marathonstart im Ausland. Auf der schweren, hügeligen Strecke wurde sie Zehnte mit 2:30:09 Stunden. Es war ihr erster Marathonstart seit eineinhalb Jahren. Auch wenn die 32-Jährige deutlich über ihrer Bestzeit von 2:26:21 Stunden blieb, war dies angesichts der starken Konkurrenz eine ihrer besten Leistungen als Straßenläuferin. Rund 27.000 Läufer hatten sich für den Boston-Marathon gemeldet.

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