Boston-Marathon

Ryan Hall sorgte im Männerrennen für Tempo

Geoffrey Mutai

Geoffrey Mutai läuft 2:03:02 Stunden.

Bild: photorun.net

Als im vergangenen Jahr Robert Kiprono Cheruiyot in Boston eine Zeit von unter 2:06 Stunden erreichte, galt dies bereits als Sensation angesichts der hügeligen Strecke. Nach 2:05:52 war Cheruiyot damals im Ziel und hatte den Kursrekord um deutlich über eine Minute verbessert. Auch am Montag mischte der Kenianer lange Zeit vorne mit und bestimmte immer wieder das Tempo. Ebenfalls sehr aktiv an der Spitze war Ryan Hall, der für einen sehr schnellen Rennbeginn gesorgt hatte. Nach 14:29 Minuten erreichte er ein paar Schritte vor der Gruppe hinter ihm die 5-km-Marke. Auch die folgenden Zwischenzeiten der Spitzengruppe bewegten sich alle in einem Bereich unter der Weltrekordzeit von Haile Gebrselassie. Nach 61:57 Minuten war die erste Hälfte gelaufen – an der Spitze der zehnköpfigen Führungsgruppe rannten wieder Hall und Cheruiyot. Die beiden hatten sicherlich großen Anteil daran, dass das Rennen derart schnell wurde. Doch wahrscheinlich verloren sie beim Kampf um den Sieg dabei auch einige Kräfte.

Bis zur 25-km-Marke verloren Hall und Cheruiyot dann jeweils rund zehn Sekunden zur Spitzengruppe, die diese Marke in 1:13:16 Stunden erreichte. Während der Kenianer in der Folge weiter zurückfiel, schaffte Hall überraschend noch einmal den Anschluss im hügeligen Teil des Kurses. Bei Kilometer 30 – hier lag die Zwischenzeit mit 1:28:23 erstmals etwas außerhalb der Weltrekordzeit von Gebrselassie – war der Amerikaner wieder ganz vorne in der achtköpfigen Spitzengruppe.

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Mutai sorgte für ein spektakuläres Finish