Dresden Marathon 2007

Russlands Rekordler Shvetsov jagt Streckenrekord

Mit dem bisher bestbesetzten Männerfeld wird am 21. Oktober der 9. Dresden-Marathon gestartet.

Der Russe Leonid Shvetsov

Unter den Eliteläufern ist erstmals ein Athlet mit einer Bestzeit von unter 2:10 Stunden: Leonid Shvetsov (Russland) wurde für das Rennen über die klassischen 42,195 km verpflichtet. Beim Dresden-Marathon erwarten die Veranstalter eine Rekord-Teilnehmerzahl von rund 8.000 Läufern, darunter sind aber auch Rennen über kürzere Distanzen.

Mit Leonid Shvetsov startet der russische Marathon-Rekordhalter in Dresden. Der 37-Jährige hat eine Bestzeit von 2:09:16 Stunden. Ein beachtliches Ergebnis erreichte Leonid Shvetsov beim olympischen Marathon von Athen 2004. In brütender Hitze lief er damals auf Rang 13. Ein Jahr zuvor war Leonid Shvetsov zudem Zweiter beim Frankfurt-Marathon. „Das Ziel von Leonid Shvetsov ist klar: Er kommt nach Dresden, um den Streckenrekord zu brechen“, erklärte der Sportliche Leiter der Veranstaltung, Christoph Kopp. Den derzeitigen Kursrekord hält der Kenianer Joseph Talam, der im vergangenen Jahr 2:15:26 gelaufen war.

Leonid Shvetsov trifft am 21. Oktober jedoch auf starke Konkurrenz. Darunter sind unter anderem die Kenianer Emmanuel Lagat (Bestzeit: 2:16:24), Dominic Nyabuto und Joel Jerutich. Letztere beiden werden in Dresden ihr Debüt laufen. Sie trainieren bei Dieter Hogen, dem Coach der früheren Weltklasseläuferin Uta Pippig. Hogen betreut seit Jahren eine Gruppe von kenianischen Läufern, die unter anderem schon die Rennen in Boston, Chicago und London gewonnen haben.

Bei den Frauen gehören die Vorjahres-Zweite Remalda Kergyte (Litauen/2:54:28) und die Spanierin Cristina Gomez (2:54:11) zu den Favoritinnen. Beide streben eine deutliche Verbesserung ihrer persönlichen Rekorde an.

Weitere Informationen und eine Online-Anmeldung für den Dresden-Marathon im Internet unter: www.dresden-marathon.de